Aktualität:



Schon im Jahre 1300 v. Chr. gewährte Pharao Ramses II dem verstoßenen Hethiterkönig Urhi-Teshup in Ägypten Asyl. Sechs Städte – so war Gottes Anweisung an Moses – wurden im Alten Testament als Orte der Zuflucht auserkoren, damit Flüchtlinge, Fremde und Besucher dort unterkommen könnten. Asyl hatte von Beginn an sowohl einen politischen als auch einen humanitären Aspekt. Gerade innerhalb der Religionen spielten Flucht und Asyl große Rollen: So flüchtete doch Jesus mit seinen Eltern nach Ägypten und der Prophet Mohammed erhielt mit seinen Anhängern Asyl in Medina, als er vor den Islamgegnern flüchten musste. . . . . . . Albert Einstein, Grace Kelly, Jesus von Nazareth, Bob Marley, Marc Chagall, Susanne Daubner, Dalai Lama, Anne Frank, Dieter Hallervorden, Hans-Dietrich Genscher, Willy Brandt, Marlene Dietrich, Victor Hugo, Giacomo Casanova,
Ernst Bloch, Erich Fried, Madeleine Albright, Thomas Mann, Neven Subotic, Yared Dibaba, Bruno Kreisky, Mia, Isabel Allende, Sigmund Freud, Steve Jobs, Ernst Bloch, Peter Paul Rubens, Levi Strauss, Karl Marx, Aristoteles Onassis, Julian Assange, ...

                                                           

 

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                                                          Wichtiges Urteil                                                    2018

 

Jobcenter muss Hartz-IV-Empfängern Schulbücher bezahlen

100 Euro bekommen Kinder von Hartz-IV-Empfängern für Schulsachen pro Schuljahr.

Viel zu wenig, meinte eine Gymnasiastin. Sie zog vor Gericht - und bekommt nun eine Nachzahlung.

Kosten für Schulbücher müssen Hartz-IV-Empfängern vom Jobcenter bezahlt werden. Das hat das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen entschieden und damit eine frühere Entscheidung des Sozialgerichts Lüneburg revidiert.

Geklagt hatte eine Gymnasiastin: Sie forderte vom Jobcenter 135,65 Euro für Schulbücher und 76,94 Euro für einen grafikfähigen Taschenrechner. Das Jobcenter bewilligte aber nur 100 Euro, mehr sieht die Pauschale im Schulbedarfspaket nicht vor. Die Summe ist nicht nur für Bücher gedacht, sondern für alle Schulsachen, also auch für Schulranzen, Sportzeug, Füller und Taschenrechner.

Die Richter entschieden nun, dass Bücher nicht pauschal beim Schulbedarf abgerechnet werden dürfen. Sie müssten stattdessen vom "Hartz-IV-Regelbedarf" gezahlt werden. Dieser sieht jedoch nur drei Euro im Monat für Bücher vor - und Schulbücher kosteten im Schnitt dreimal so viel.

Die bisherige Berechnung sei "eine planwidrige Regelungslücke", weil der Gesetzgeber das gesamte menschenwürdige Existenzminimum einschließlich der Kosten des Schulbesuchs sicherstellen müsse, so das Gericht. Die Schülerin bekommt die 135,65 Euro für die Schulbücher nun erstattet, die Kosten für den Taschenrechner jedoch nicht. Da sie diesen nur einmal kaufen müsse, sei er von der Pauschale gedeckt.

Das Urteil fiel schon im Dezember, wurde aber erst jetzt veröffentlicht (Aktenzeichen L 11 AS 349/17). Eine Revision wurde zugelassen.

 

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Mit der Bergpredigt kann man nicht regieren? Doch, kann man!     Der Jesuit Klaus Mertes widerspricht Jens Spahns Politik der Herzenshärte

 

Mit der Bergpredigt könne man kein Land regieren, behauptete in der vergangenen Woche der designierte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Stimmt das? Muss sich Politik gegen Einsprüche des Herzens hart machen, um regieren zu können?

Zunächst: Die Bergpredigt ist Jesu Beitrag zur Auslegung der Thora. Allein schon deswegen ist sie ein politischer Text. Denn die Thora einschließlich der Zehn Gebote ist keineswegs nur eine moralische Handreichung für das Verhalten von Einzelpersonen, sondern ein Verfassungsentwurf. Die Bergpredigt wendet sich auch nicht gegen die Thora, etwa um sie zu ersetzen, sondern interpretiert sie. Zum Beispiel die Entschädigungsregelung im jüdischen Gesetz – ein Quantensprung gegenüber dem Blutrache-Prinzip. Sie verpflichtet Täter zu angemessenem

Schadensersatz gegenüber dem Opfer: "Du sollst geben :Auge für Auge, Zahn für Zahn."

Aus der Perspektive der Opfer kann daraus ein Recht auf Vergeltung konstruiert werden. Die Bergpredigt bestreitet eine solche Auslegung. Ich wüsste kaum ein politisches Thema, das heute aktueller wäre. Oder das Gebot der Feindesliebe: "Liebet eure Feinde und tut Gutes denen, die euch verfolgen." Dieses Gebot verschweigt nicht, dass Menschen einem zum "Feind" werden können. Wer sich in der Bibel umschaut, wird sehen, dass Gewalt ohne Empathie für die Gewalttäter dargestellt wird. Deswegen bedeutet das Wort "Liebe" in diesem Kontext – und auch sonst in der Bibel – nicht: jemanden sympathisch finden.

Vielmehr meint Feindesliebe: "Auch dein Feind hat Rechte. Achte sie!" 

Antoine Leiris, der seine Frau bei den Pariser Terroranschlägen im November 2015 verlor, schrieb an ihre Mörder: "Meinen Hass bekommt ihr nicht." Das ist eine Übersetzung eines Bildes, das Jesus in der Bergpredigt benutzt: "Wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halte auch die andere Wange hin." Feindesliebe ist nicht nur eine Chance für den Feind, den "Feind" anders zu sehen und ihn so zu "entfeinden" (Pinchas Lapide), sondern sie ist auch ein Weg aus dem eigenen Hass, dessen Existenz der Witwer Leiris ja bei sich selbst nicht bestreitet. Hass ist aber momentan Teil des politischen Diskurses.

Spahn arbeitet sich am Begriff der Barmherzigkeit ab. Ein Staat müsse gerecht sein und nicht barmherzig, sagte er. Barmherzigkeit steht als Überschrift über der Bergpredigt: "Seid barmherzig, wie euer Vater im Himmel barmherzig ist." Das wird am Ende des Textes wieder aufgegriffen: "Was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen. Darin besteht das Gesetz und die Propheten." Barmherzigkeit und Nächstenliebe-Gebot umrahmen die Bergpredigt. Sie sind also der Schlüssel zum Verständnis des gesamten Textes.

Gibt es Grenzen für die Barmherzigkeit? Diese Frage wird im berühmten Gleichnis vom barmherzigen Samariter verhandelt. Ein Mann liegt, von Räubern ausgeplündert, am Wegesrand. Ein Priester und ein Levit aus Judäa sehen ihn und gehen weiter. Ein Mann aus Samarien sieht ihn, bleibt stehen und hilft ihm. Hier werden zwei Dinge klargestellt: Barmherzigkeit besteht darin, sich konkret von der Not des anderen berühren zu lassen. Und sie räumt die Grenzen zwischen "wir" und "die" ab, in diesem Falle die zwischen den verfeindeten Bewohnern von Judäa und Samarien. Ein Gegensatz zum Anliegen der Gerechtigkeit besteht nicht. Vielmehr ist Barmherzigkeit sensibel für Ungerechtigkeit und setzt sich für ihre Überwindung ein. Barmherzigkeit ist politisch. Sie nimmt Anstoß an Verhältnissen, die dazu führen, dass Menschen am Wegesrand liegen – und verändert sie.

Im Sommer 2015 konnte Deutschland konkret miterleben, wie es ist, wenn Politik auf einen geschlagenen Menschen am Wegesrand trifft. Das Mädchen Reem Sahwil aus Rostock brach während einer Veranstaltung mit der Bundeskanzlerin in Tränen aus. Reem hatte Angst vor ihrer anstehenden Abschiebung. Die Reaktion von Angela Merkel wirkte unsicher. Sie war gewissermaßen wie der Priester im Gleichnis des Evangeliums, der jetzt trotz seiner drängenden Aufgaben festgehalten wurde und stehen bleiben musste – eingeklemmt zwischen der spontanen Herzensregung (das Mädchen streicheln) und den Zwängen verantwortlicher Politik ("Wenn wir jetzt sagen, ihr könnt alle kommen ... das können wir auch nicht schaffen").

Der konkrete Einzelfall kann nicht der alleinige Bezugspunkt für Entscheidungen staatlicher Repräsentanten sein. Es gibt komplexe Abwägungen in Hinblick auf Konsequenzen für das Allgemeinwohl. Aus der Erschütterung über den Einzelfall folgt auch nicht zwingend eine bestimmte politische Konsequenz. Das alles zu bedenken stellt hohe Anforderungen an die politische Klugheit – und Herzensbildung.

Barmherzigkeit ist eine weiche Stärke – weich, weil sie sich nicht abschottet gegen die in der Erschütterung liegende Erkenntnis. Das Gegenteil von ihr ist die Herzenshärte – sie ist nur scheinbar stark und schützt sich selbst gegen Verunsicherung durch die fremde Not, da sie diese nicht aushält. Sie hängt im Tunnelblick ihrer "Realpolitik" fest und verliert dabei den Blick für die Realität, einschließlich des Unheils, das "Realpolitik" anstellt, die wie ein Elefant im Porzellanladen der Wirklichkeit herumtrampelt. Der biblische Kommentar dazu lautet: "Sie sehen, aber sie erkennen nicht." Herzenshärte führt eben zu Wahrnehmungsstörungen. Und die sind besonders gefährlich.

Also: Regiert das Land mit der Bergpredigt im Kopf und im Herzen!

KLAUS MERTES,63, ist Jesuit, Gymnasiallehrer und Autor. Er war Rektor des Canisius-Kollegs in Berlin. Seit 2011 führt er das Kolleg St. Blasien in Baden-Württemberg

DIE ZEIT 11/2018© -  Dieser Artikel stammt aus der ZEIT Nr. 11/2018 vom 7.3.2018 

 

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 Dolmetscherprojekt „Telefonjoker“
Oft gibt es Situationen, in denen das Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen Sprachen erschwert wird. Das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger in der Arbeit mit Geflüchteten stößt daher oftmals an seine Grenzen und büßt an Effektivität ein. Das landesweit wirkende Projekt „Telefonjoker" unterstützt unabhängig vom Wohnort ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger in ihrem Engagement für die soziale Integration von Geflüchteten aus Krisenregionen durch eine telefonische Sprachmittlung für Arabisch und Persisch. Er ermöglicht ihnen, zuverlässig wichtige Informationen von Zugewanderten zu erhalten bzw. umgekehrt den Betroffenen notwendige Informationen in ihrer Muttersprache ohne Missverständnisse und Einschränkungen zu vermitteln.    Der „Telefonjoker" verfolgt das Ziel, in Standardsituationen des Alltags ein schnelleres gegenseitiges Verstehen, einen Abbau von Missverständnissen und ein besseres Vermitteln von notwendigen Handlungen zu ermöglichen. Damit werden die lokalen und regionalen Aufnahmestrukturen, insbesondere die zivilgesellschaftlichen Strukturen, gestärkt.  

Die qualifizierten Sprachmittelnden für stehen ab dem 15.01.2018

montags bis freitags von 14 -17 Uhr unter

01806-565370-1 (für Arabisch)

und 01806-565370-2 (für Persisch)

zur Verfügung. Die Kosten belaufen sich auf 0,20€ aus dem deutschen Festnetz und max. 0,60€ aus dem deutschen Mobilfunknetz pro Anruf. 
Der „Telefonjoker" ist ein Angebot vom Fachberatungsdienst Zuwanderung, Integration und Toleranz (FaZIT) des gemeinnützigen Vereins Gesellschaft für Inklusion und Soziale Arbeit e.V. und wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert. Wir freuen uns, wenn sie unser Angebot rege in Anspruch nehmen und mit ihrem Netzwerk teilen. (...) 
Mit freundlichen Grüßen --  Ihre Arabischsprachmittlerin   --  Denise Evers


                   Hier ein paar Fotos von der "Dankeschönfeier"      in den Hapag-Hallen                         Ein Klick aufs Foto vergrößert                                                   Hier geht´s zum Zeitungsartikel ... Klick mich


 

 

 

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Gut gemachte kleine Sprachbroschüre!

 

Nicht nur für die Landwirtschaft

 

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Aktuelle

VHS-Kurse

Für Nachfragen:

Volkshochschule im Landkreis Cuxhaven e.V.

Debstedter Str. 5 a
27607 Geestland
Telefon: 04743 9221-23
Fax: 04743 9221-55
E-Mail: 

c.techel@vhs-lk-cux.de 

Internet: www.vhs-lk-cux.de

                                 

Rote Schrift =

Kein Platz mehr

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Grüne Schrift =

Es sind noch Plätze frei


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Für alle - besonders aus Wingst!

 

Neues Angebot der ev. Kirche Cadenberge:

 

Kreatives - selbst gemacht

 

Bitte bei Gudrun Kinscherff anmelden!

Die Gruppe wird sich dann regelmäßig treffen!


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Filme aus CUX - Refugees Rap - Ringelnatz // Das letzte Kleinod + Refugees

Ein Theater-, Film- und Fotoprojekt rund um den Künstler Ringelnatz für junge Menschen mit Fluchterfahrung

Die jungen Menschen kommen aus Syrien, Iran, Afghanistan, Somalia und von der Elfenbeinküste und leben jetzt in Cuxhaven oder im Landkreis. Sie wollen sich mit ihrem neuen Lebensort identifizieren und haben im Projekt „Refugees Rap Ringelnatz“ auf besondere Art und Weise Gelegenheit dazu. Die etwa 20 Teilnehmer*innen mit Fluchterfahrung erkunden Texte und Wirkungsorte von Ringelnatz in Cuxhaven und entwickeln daraus Material für Szenen mit Theater, Musik, Rap, spoken word und Choreographien.

 


Träger des Projektes: Aktion Kinderbetreuung e.V.

Bündnispartner: Paritätischer Cuxhaven, Jugendmigrationsdienst, „das junge Kleinod“, „Creaclic“, Ringelnatz Museum, Stadt Cuxhaven

 

Das Projekt findet statt mit freundlicher Förderung von „Kultur macht stark“.

 

 

Die jungen Leute im Alter von 18 bis 26 Jahre begeben sich auf eine besondere Spurensuche durch Cuxhaven. Sie begegnen dem Schriftsteller Joachim Ringelnatz im Museum und an verschiedenen Orten in Cuxhaven. Ringelnatz wird mit dem „Heute“ verbunden und verhilft den geflüchteten jungen Menschen zu einer Identifizierung mit ihrem Lebensort. Sie erhalten einen erweiterten Umgang mit der neu erlernten Sprache und machen so auch anderen Jugendlichen „Lust“ auf Sprache und bringen einen neuen Blickwinkel auf einen bekannten Poeten.







 

Hausaufgabenhilfe

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Zielgruppe sind die Flüchtlingsschüler in der OBS Cadenberge ab der 8. Klasse sowie die Schüler der BVJ Klassen, BEK und Pflegeassistenzklasse an der BBS Cadenberge.

Raum T14 in der BBS

 

 In den Ferien findet keine

Schularbeitenhilfe statt!

 

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In Cadenberge findet ein

Sportkurs nur für Frauen statt.

 

 

BAUCH-BEINE-PO

 Wann: Der Kurs wird immer Montagabend  von 20.00 – 21.00 sein.

 Wo: Sporthalle Heideweg, neben der Schule

 Kursleiterin: Marita von Bargen, Danziger Str. 6, Cadenberge

 Neben flotter Musik kommen Retondobälle, Stretchbänder, Togu-Brasils und vieles mehr zum Einsatz, um die Übungen abwechslungsreicher zu gestalten.

Wer neugierig geworden ist schaut gerne mal vorbei.  Ich würde mich freuen.  Marita von Bargen

Die ersten Besuche sind kostenlos. Danach kann man Mitglied im Sportverein werden. Dies kostet nicht viel Geld!

Anmeldung nicht erforderlich!

Nicht in den Ferien!  

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Nächste Termine:

 

 

10.4.

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        Nächster Termin: 8.4.2018 !

 

 

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Weitere Termine der Flüchtlingshilfe OTT: 

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      Demnächst mehr!

 

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Café Kinderwagen in Otterndorf - jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 9.30 - 11.00

Jugendhilfestation OTT, Goethestr. 11


Mehr Infos zum Café Kinderwagen    ... Klick mich

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              Mutter und Kind

               Krabbelgruppe

                             (0-3)

         Jeden Dienstag 16.15. -17.00

         Cadenberge, Turnhalle am Heideweg 

         Heideweg 12 - neben der Schule

         TSV-Germania / Sportverein Cadenberge

         Kostenlose Probeteilnahme (mehrmals)


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       Für alle mit kleinem Portemonnaie 

In den Ferien und an Feiertagen

ist die Nähstube nicht geöffnet !


  

Der nächste "Frühstückstreff"

 interessierter FlüchtlingshelferInnen ist am

5.4. 2018 ab 10.00 

im MarC5 in Cadenberge

 

 

 


 

  

Anfahrt zur Diakonie 

 

  Claus-Meyn-Str. 2 

   21781 Cadenberge

 

Anfahrt zum ev. Gemeindehaus 

 Claus-Meyn-Str. 2a

   21781 Cadenberge


 

 

 Die Kleiderkammer der Diakonie in der Claus-Meyn-Str. 2, Cadenberge ist für jedermann Dienstags von 16.00 -17.30 geöffnet. 

Zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen!

 

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Weitere Angebote der Diakonie in Cadenberge

Diakonisches Werk - Dienststelle Cadenberge

Claus-Meyn-Straße 2, 21781 Cadenberge

Sie erreichen uns Montags-Freitags von 9.00 -12.00

Tel.: 04777-8199 ----- Email: DW.Land-Hadeln@evlka.de

Am Besten verabreden Sie mit uns vorab telefonisch einen Termin!

 


Hier gibt es günstig gebrauchte Möbel etc:

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GEBRAUCH(T)SGUT GBR

Möbel, Deko, Hausrat &  Lieferservice

  21781 Cadenberge, Bahnhofstr. 6

Telefon : 04777 808 166, Mobiltelefon : 0171 42 30 109,  

email: joerg.freter@freenet.de

 

 

-  Gebrauchte Artikel rund um Einrichten, Wohnen und Haushalt

-  bezahlbarer Lieferservice

-  Beratung und Hilfe bei Haushaltsauflösungen

-  komplette Haushaltsauflösungen

-  Klönschnacks in unserem Geschäft

 

 

Liebe Kundinnen und Kunden, 

seit mehr als neun Jahren gibt es nun unser Geschäft in der Cadenberger Bahnhofstraße.

Vielen Dank all denen, die uns Dinge, die sie nicht mehr benötigten, kostenlos überließen. Nur dadurch können wir Möbel und Hausrat zu so günstigen Preisen anbieten, daß sie auch gern gekauft werden.  Auch in Zukunft müssen Sie Dinge nicht wegwerfen, die in gutem Zustand sind, aber nicht mehr benötigt werden. Wir holen gebrauchsfähige Möbel und intakten Hausrat gern bei Ihnen ab. 

Beim nächsten Einkauf in unserem Geschäft erhalten Sie dann, wie gewohnt, einen Rabatt.

 

 

Einige Dinge können wir nicht annehmen.

Wie Sie sicher wissen, haben wir ein breites Angebot an Artikeln rund um den Haushalt.

Aus Platzgründen und aus technischen Gründen können wir unter anderen folgende Artikel nicht annehmen : Fernseher und Radios

(auch Verstärker, Boxen, Plattenspieler etc. ), Telefone, Handys, Computer ( sowie Zubehör hierfür) Videobänder & Musikcassetten

 Sport- und Trimmgeräte Kleidung und Schuhe.

  

 Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag von 10°° bis 18°° Uhr

Samstags von 10°° bis 13°° Uhr

Ihre Männer von GEBRAUCH(T)SGUT --- Jörg Freter, Frank Gleisberg, Thomas Tiedemann & Donald Freter


Karte flüchtlingsfeindlicher Vorfälle - immer aktualisiert

Die gemeinsame Chronik der Amadeu Antonio Stiftung und PRO ASYL dokumentiert Übergriffe und Demonstrationen gegen Geflüchtete und ihre Unterkünfte. Die Datengrundlage der Chronik sind öffentlich zugängliche Berichte in Zeitungsartikeln, Pressemitteilungen der Polizei sowie Meldungen lokaler und regionaler Register- und Beratungsstellen für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.

Die Dokumentation unterscheidet folgende Vorfälle bzw. Arten von Übergriffen: Brandanschläge (auf Asylunterkünfte oder Einrichtungen, die sich unmittelbar für Geflüchtete engagieren), rechte Kundgebungen/Demonstrationen, "Sonstige Angriffe" (z.B. Böller- oder Steinwürfe, rechte Schmierereien etc.) sowie Körperverletzungen.

Tätliche Übergriffe/Körperverletzungen werden in dieser Dokumentation nur dann aufgenommen, wenn der Status der Betroffenen als Geflüchtete bestätigt ist. Das Ausmaß an rasstisch motivierten Angriffen (unabhängig vom Status der Betroffenen) ist jedoch um ein Vielfaches höher und wird in dieser Chronik nicht erfasst. Auch können Übergriffe, die jenseits der angegebenen Kategorien verübt werden, unabhängig ihrer Schwere zwar
unter Umständen im Text erwähnt, nicht jedoch in die entsprechende Zählung der Chronik einbezogen werden. Darunter fallen z.B. Übergriffe auf Unterstützer_innen von Geflüchteten. In beiden Fällen geben die Zählungen verschiedener Opferberatungsstellen Auskunft.

Rechte Demonstrationen und Kundgebungen können aufgrund des aktuellen Außmaßes nicht vollständig in der Chronik abgedeckt werden. Auch hier sind die realen Zahlen weitaus höher als in der Chronik abgebildet. Die Chronik beschränkt sich seit Januar 2016 auf Demonstrationen, bei denen es zu justiziablen Vorfällen kam (nicht-angemeldete Demonstration, Volksverhetzung, Angriffe auf Gegendemonstrant_innen, Presse, Polizei etc.). In einigen Fällen kann es vorkommen, dass Vorfälle in mehreren Kategorien gezählt werden, etwa wenn aus einer nicht angemeldeten Demonstration heraus Angriffe begangen werden.

Hier geht es zurück zur Chronik.

 

Nochmal für alle:

Terroristen machen Anschläge und Terror. Die Flüchtlinge flüchten davor!

So und nicht anders ist es!

Zitat: Konstantin Wecker


Wir danken allen Personen, Firmen und Institutionen, die unsere Arbeit unterstützen, zum Beispiel:
Jimdo GmbH, dem Anbieter von WYSIWYG-Website-Baukästen und Internet-Dienstleistungen; Samtgemeinde Land Hadeln; Kinderliedermacher Rolf Zuckowski, Hamburg; Diakonisches Werk Cuxhaven/Hadeln, Cadenberge; Kirchenkreis Land Hadeln, Otterndorf; Myrtel Team -Lehrer entwickeln für Kinder GmbH&Co. KG,Hamburg; Ev. Kirchengemeinde Cadenberge; Velo im Dorf, Otterndorf; Gemeinde Cadenberge, Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung,30169 Hannover; Lions Club Cuxhaven Leuchtfeuer, 27474 Cuxhaven; BBW (Berufsbildungswerk) Cadenberge/Stade gGmbH, Cadenberge; Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V., Hannover; Landkreis Cuxhaven, Cuxhaven; Bundeszentrale für politische Bildung,53113 Bonn; Schule Am Dobrock, Cadenberge; DRK-Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Land Hadeln e. V., Otterndorf; Stiftungen helfen!, Hannover; Berufsbildende Schulen, Cadenberge; Diversen Geschäftsleuten aus Cadenberge und Umgebung; ...

Kontakte

 

Thomas von der Fecht - Flüchtlingsangelegenheiten

Samtgemeinde Hadeln - Otterndorf

Tel. 04751-919020,

E-Mail: Thomas.vonderfecht @otterndorf.de 

 

                                oder

 

Rabea Carrero

Koordinierungsstelle Flüchtlingswesen Otterndorf

Telefon: 0 47 51-99 0969

Goethestraße 11 / 21762 Otterndorf 

Sprechzeiten: Dienstag: 9.00 - 12.00 Uhr + Donnerstag: 13.00 - 16.00 Uhr

E-Mail: rabea.carrero@drk-cuxhaven-hadeln.de

 

                                    oder

 

Marieke Hahl,  Flüchtlingshilfe

Samtgemeinde Hadeln, Bürgerbüro Cadenberge

Tel.: 04777-801145 

E-Mail: Marieke.Hahl@otterndorf.de

 

                                oder

 

Niclas Lind,   Flüchtlingshilfe

Samtgemeinde Hadeln, Bürgerbüro Cadenberge

Tel.: 04777-801128 

E-Mail: Niclas.Lind@otterndorf.de

 

                                oder

 

Diakonisches Werk Cuxhaven-Hadeln,

Dienststelle Cadenberge

Claus-Meyn-Straße 2, 21781 Cadenberge

Tel.: 04777 8199

E-Mail: Birgit.Nahrwold@evlka.de

 

                                 oder

 

Bert Hitzegrad, Pastor - Ev.-luth. Pfarramt

Claus-Meyn-Str.11, 21781 Cadenberge, 

Tel. 04777/330 

E-Mail: BHitzegrad@aol.com

 

                                   oder 

Ulrich Beushausen, 

Cadenberge hilft

Ahornweg 18, 21781 Cadenberge 

Tel.: 01520-1973913

E-Mail: cadenbergehilft@gmail.com  

 

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„Wenn bei dir ein Fremder in eurem Land lebt,

sollt ihr ihn nicht unterdrücken.

Der Fremde, der sich bei euch aufhält,

soll euch wie ein Einheimischer gelten

und du sollst ihn lieben wie dich selbst;

 

denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen.“

3.Mose 19,33-34

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Die eigentliche Flüchtlingskrise





Besucherzaehler

 

 

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Beschimpfen und beleidigen: Anfeindungen gegen Amtsträger nehmen auch in den Kreisen Stade und Harburg zu

 „Ich erhielt anonyme Drohbriefe, dass man mein Haus anzünden will“, berichtet Röhse. Er selbst könne einiges wegstecken, doch wenn man seine Familie bedrohe, werde eine Grenze überschritten. Da es sich um „rechte, fremdenfeindliche Hetze“ gehandelt habe, sei der Staatsschutz eingeschaltet worden.

Lesen Sie hier den ganzen Zeitungsausschnitt ... Klick mich
Sie werden beschimpft, beleidigt und manchmal sogar bedroht: Unsere Bürgermeister sind immer häufiger Hass-Attacken ausgesetzt. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Anfeindungen gegenüber Amts- und Mandatsträgern stark angestiegen. Auch in den Landkreisen Stade und Harburg sind Rathauschefs betroffen. Solche Taten seien ein „Angriff auf unsere Demokratie“, erklärte der christdemokratische Innenpolitiker Uwe Schünemann jetzt im Landtag. Die Union will mit einer „Wertschätzungskampagne“ gegenhalten. 
Die Kampagne soll Teil eines „Fünf-Punkte-Plans“ sein, mit dem die CDU dem zunehmenden Trend zu verbaler und zum Teil auch physischer Gewalt gegenüber Bürgermeistern, Bediensteten und Angehörigen von Hilfsorganisationen begegnen will. Weitere Punkte sind eine Art Selbstverpflichtung der Parlamentarier zu einem respektvollen Umgang miteinander, die Erstellung einer „Selbstschutzfibel“ für Bürgermeister, ferner die Bereitschaft, entsprechende Übergriffe zur Anzeige zu bringen sowie diese Taten auch konsequent strafrechtlich zu verfolgen. Die anderen Parteien signalisierten Unterstützung. 
Schünemann geht von jährlich rund 250 Delikten aus, die sich gegen Menschen richten, die kommunalpolitisch aktiv sind oder sich in irgendeiner Weise ehrenamtlich engagieren, wie etwa in der Flüchtlingshilfe. 

(jd/bc/kb/tk). Meist geschieht es schriftlich und anonym, in Form von Pöbel-Mails, Drohbriefen oder Hass-Postings in den sozialen Netzwerken: Die Hetzer in unserem Land haben Hochkonjunktur. Wer ein öffentliches Amt bekleidet - egal, ob haupt- oder ehrenamtlich -, muss hierzulande inzwischen damit rechnen, früher oder später Adressat von Hassbotschaften oder Ziel von Hetzkampagnen zu werden. 

„Beleidigungen, Drohungen und tätliche Angriffe gegen Bürgermeister und Mandatsträger sind unerträglich und in keiner Weise zu rechtfertigen“, erklärte der CDU-Innenexperte Uwe Schünemann in der Debatte. Und Innenminister Boris Pistorius (SPD) pflichtete ihm bei: „Hasskriminalität gegenüber kommunalen Mandats- und Amtsträgern, aber auch Verwaltungsmitarbeitern, ehrenamtlichen Helfern, Rettungskräften oder Polizisten, ist nicht zu tolerieren.“
Schützenhilfe in dieser Sache kommt von den kommunalen Spitzenverbänden: „Auch in Niedersachsen wissen wir von Morddrohungen gegen ehrenamtliche Bürgermeister“, erklärt der Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB), Dr. Marco Trips. Beleidigungen und Gewaltaufrufe in den sozialen Medien hätten eine völlig neue Dimension erreicht: „Es ist erschütternd und nicht hinnehmbar, dass Menschen, die sich tagtäglich für unsere Gesellschaft einsetzen, solchen Angriffen schutzlos ausgesetzt sind“, so Trips. 
Der NSGB- Pressesprecher Thorsten Bullerdieck führt diese „klare Tendenz zur Verrohung der Sitten“ vor allem auf die sozialen Netzwerke zurück. Dort herrsche eine zunehmend aufgeheizte Stimmung, so Bullerdieck. Die Folge sei schließlich, dass der Respekt vor Amtspersonen verloren gehe. Ein Blick auf einschlägige Diskussionsseiten bei Facebook und Co. scheint diese Einschätzungen zu bestätigen: Statt sachlich zu argumentieren, wird oftmals nur Meinungsmache betrieben. Nicht selten wird Kommunalpolitikern pauschal Selbstbereicherung vorgeworfen, ohne dafür Beweise vorzulegen. So hieß es kürzlich auf einer Facebook-Seite über Harsefeld: „Wenn es neue Wahlen gibt, sollte mal ein wenig aufgeräumt werden. So ein paar People interessieren sich nämlich nur für ihr Geschäft und ihre Interessen und nicht für das Wohl der Bevölkerung.“ 

Auch in unserer Region wurden Bürgermeister, Ehrenamtliche oder Amtsträger schon bedroht. Das WOCHENBLATT fragte bei einigen nach, welche Erlebnisse sie hatten.

Umgangston wird rauer
„Sie bereichern sich persönlich, Sie kümmern sich einen Dreck um unsere Probleme“ - das sind noch die freundlichsten Anschuldigungen, die bei Buxtehudes Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt im Mail-Postfach landen. Auch in Sitzungen der Ratsgremien würden Bürger immer öfter „einen nicht angemessenen Ton“ anschlagen. „Wir werden viel schneller beschimpft als früher“, so Oldenburg-Schmidt. 
Was in den sozialen Netzwerken geschehe, nämlich Beleidigungen ohne Folgen, würde auch im persönlichen Umgang mit Kommunalpolitkern und Verwaltungsmitarbeitern praktiziert. „Ich kann alles raushauen und das hat keine Konsequenzen“, sei eine Haltung, die zunehmend um sich greife, so Oldenburg-Schmidt. Eine Anzeige habe sie noch nicht erstattet: „Manche Beleidigungen sollten wir einfach schnell vergessen.“

Anonyme Drohbriefe
Ein dickes Fell in Sachen Beleidigungen hat sich auch der Buchholzer Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse zugelegt: „Ich musste mir auch schon Titulierungen wie 'Ar*** mit Ohren' anhören. In dieser Hinsicht bin ich nicht sehr empfindlich und ich sehe einfach darüber hinweg.“ Nicht darüber hinwegsehen kann Röhse in einem anderen Fall: Die Stadt hatte eine Fläche im Ortszentrum an einen Investor verkauft, der dort Häuser mit Wohnungen u.a. für anerkannte Flüchtlinge errichten will. 
Dass passte einigen offenbar nicht. „Ich erhielt anonyme Drohbriefe, dass man mein Haus anzünden will“, berichtet Röhse. Er selbst könne einiges wegstecken, doch wenn man seine Familie bedrohe, werde eine Grenze überschritten. Da es sich um „rechte, fremdenfeindliche Hetze“ gehandelt habe, sei der Staatsschutz eingeschaltet worden.

Die Autoreifen zerstochen
Ähnliche Bedrohungen aus dem rechten Lager hat auch Harsefelds ehrenamtlicher Bürgermeister Michael Ospalski schon erlebt: „Als eine Gruppe von Neonazis nachts vor unserer Asylbewerber-Unterkunft aufmarschieren wollte, habe ich die Polizei gerufen.“ Kurz darauf seien alle vier Reifen an seinem Auto zerstochen und der Lack zerkratzt worden. Der Wagen parkte auf seiner Hauseinfahrt. Die Täter wussten also, wo Ospalski wohnt. „Ich selbst bin auch bei wüsten Beschimpfungen hart im Nehmen, doch wenn die Familie bedroht wird, ist Schluss mit lustig.“

Besuch von Rockern
Auch Stades Bürgermeisterin Silvia Nieber sieht sich in jüngster Vergangenheit immer öfter barscher Kritik über moderne Medien ausgesetzt - aufgrund der bundesweiten Berichterstattung über die Kritik an der Straßenausbau-Beitragssatzung auch von Bürgern, die Stade im Zweifel noch nie besucht haben. Nach einem RTL-Bericht fegte ihr ein regelrechter Shitstorm ins Gesicht. Es wurde ihr sogar Besuch von einer berüchtigten Rockergruppe angedroht. 
„Amtsträger und gewählte Politiker müssen mehr Kritik als andere aushalten können. Keine Frage. Aber es gibt Grenzen, wie z.B. Bedrohungen, persönliche Beleidigungen und Kritik unterhalb der Gürtellinie.“ Völlig unverständlich sei es ihr, wenn Wutbürger ohne eine Auseinandersetzung mit den Fakten draufhauen: „Da wird jeder verkürzten Fake-News mehr Glauben geschenkt als den Fakten“, so Nieber.

Beleidigungen nehmen zu
Nicht nur über soziale Medien, sondern in direktem Kontakt sind Polizeibeamte vom rauer werdenden Umgangston betroffen. „Beleidigungen und aggressives Auftreten gegenüber Polizeibeamten sind leider ein vermehrt feststellbares Phänomen, sagt Jan Krüger, Sprecher der Polizei im Kreis Harburg. Dabei werden gerade Unbeteiligte, die mit den polizeilichen Maßnahmen gar nichts zu tun haben, zu einem Risiko für die Beamten, so Krüger. „Immer häufiger müssen bei polizeilichen Standardeinsätzen Unterstützungskräfte nachgefordert werden, weil Dritte den Einsatz behindern.“ Beleidigungen und schwindende Achtung vor den Polizeibeamten seien eine zunehmende Belastung.
„Der allgemeine Umgangston ist unfreundlicher geworden, man muss sich im Einsatz immer öfter blöde Sprüche anhören“, schildert Jan Bauer, DRK-Kreisbereitschaftsleiter im Landkreis Harburg, das Problem. Die Menschen hätten immer weniger Verständnis, wenn z.B. wegen eines Einsatzes, eine Straße gesperrt sei. „Da müssen sich die Einsatzkräfte - egal ob vom DRK, Feuerwehr oder Polizei teilweise fast schon rechtfertigen, dass sie ihre Arbeit vernünftig erledigen“, sagt Bauer.                                                                                                  
                                                                                                31.1.2018 - © Neue Stader - www.kreiszeitung-wochenblatt.de