Hier können Sie online Petitionen ... unterstützen!

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In Afghanistan kann von Sicherheit keine Rede sein: Vielerorts kommt es zu heftigen Kämpfen, Bomben-anschläge sind an der Tagesordnung, Teile des Landes kontrollieren die Taliban. Durch die bewaffneten Konflikte verlieren jedes Jahr Tausende Menschen ihr Leben, ihre Häuser, ihre Lebensgrundlage. Hundert-tausende Afghanen befinden sich bereits auf der Flucht – viele davon als Binnenflüchtlinge oder in den direkten Nachbarländern. Die Bundesregierung will Menschen trotz der sich verschlechternden Sicherheitslage im Land nach Afghanistan abschieben. PRO ASYL fordert die Bundesregierung auf, von der Idee verstärkter Abschiebungen nach Afghanistan sofort Abstand zu nehmen. Abschiebungen nach Afghanistan bedeuten für die Betroffenen Abschiebungen in lebensgefährliche Zustände. 

 

PROTESTIEREN SIE MIT UNS:
KEINE ABSCHIEBUNGEN NACH AFGHANISTAN!

 

Über 1.600 Tote und mehr als 3.500 Verletzte unter der afghanischen Zivilbevölkerung im ersten Halbjahr 2016 sprechen eine deutliche Sprache: Afghanistan ist kein sicheres Land! Nicht für die Menschen, die dort leben, und erst recht nicht für Asylsuchende, die dorthin abgeschoben werden sollen.

Afghanische Flüchtlinge müssen in Deutschland und anderen EU-Staaten weiterhin Aufnahme finden und Schutz erhalten!

Unterstützen Sie den Protest von PRO ASYL! Beteiligen Sie sich an unserer E-Mail-Aktion:

... klick mich

 

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 Integration der Geflüchteten fördern: Bestehende soziale Strukturen erhalten

#MeineNeuenNachbarn Seit letztem Herbst sind Menschen, die aus ihren Herkunftsländern geflüchtet sind, häufig in Notunterkünften untergebracht. Diese Notunterkünfte sind meist Turnhallen, die nicht für die dauerhafte Unterbringung von Menschen geschaffen wurden. Wir als freiwillige Helfer*innen haben in den Monaten seit Bezug der Turnhallen dabei geholfen, dass die Menschen dort ein halbwegs würdiges Leben führen können.

Ebenso haben wir ihnen ein soziales Umfeld geschaffen, das ihnen die Integration in unsere Gesellschaft und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Die Menschen, die zu uns gekommen sind, sind unsere neuen Nachbarn geworden. Wir freuen uns, dass mittlerweile Gemeinschaftsunterkünfte geschaffen wurden und werden, die ein erträglicheres Wohnen ermöglichen. Immer mehr Turnhallen werden zur Zeit geräumt und die Bewohner werden auf andere Unterkünfte verteilt. Die Gemeinschaftsunterkünfte sind jedoch leider häufig am Stadtrand gelegen bzw. geplant, sodass eine Integration in bereits bestehende Infrastruktur kaum möglich ist. 

Außerdem ist zu beobachten, dass bei der Umverteilung der Bewohner von Notunterkünften auf andere Unterkünfte es anscheinend nicht die Priorität der Behörden ist, bestehende soziale Strukturen und Beziehungen zu Nachbarn und auch zwischen den Bewohnern aufrecht zu erhalten. So werden meist viele Bewohner in große Massen-Notunterkünfte verlegt, wo sie weder bessere räumliche Umstände vorfinden noch ihr inzwischen bekanntes soziales Umfeld haben. Dies gefährdet den begonnenen Prozess der Integration dieser - teils traumatisierter - Menschen. Unsere Forderung an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung ist daher, bestehende soziale Strukturen nicht zu zerreißen sondern diese bei der Umsiedlung in Gemeinschaftsunterkünfte zu beachten. Dies bedeutet für uns auch, dass Menschen nicht aus einer Notunterkunft in Massen-Notunterkünfte verbracht werden.

Alle Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung sind hier vor den Wahlen am 18. September in der Verantwortung zu handeln. Wir möchten den Integrationsprozess unserer neuen Nachbarn weiter begleiten und fühlen uns gemeinsam verantwortlich für das Gelingen der Integration.

Hier unterschreiben ... Klick mich

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Manuel Blanco, Enrique Rodríguez und Julio Latorre sind gestandene Feuerwehrmänner. Im Dezember fuhren die drei Spanier nach Griechenland: um auf dem Meer Flüchtlingen zu helfen. Sie wollten nicht, dass noch mehr Menschen auf der Flucht vor Krieg und Armut ertrinken. Jetzt aber drohen den Feuerwehrmännern zehn Jahre Gefängnis. Der Grund: Die griechischen Behörden machen keinen Unterschied zwischen Flüchtlingshilfe und Menschenschmuggel.

Griechenland stützt sich auf eine EU-Richtlinie, die Schlepper mit Helfern gleichsetzt. Sie wird zwar zurzeit von der Europäischen Kommission überprüft - doch alles deutet darauf hin, dass die Kommission nichts an der rechtlichen Situation für die Flüchtlingshelfer ändert. Wir müssen jetzt zeigen, wie wichtig uns das Schicksal der Helfer wie Manuel, Enrique und Julio ist. Nur wenn der Öffentlichkeit klar wird, wie ungerecht und menschenfeindlich die Richtlinie ist, gerät die EU-Kommission in Zugzwang - und sorgt für die Entkriminalisierung der mutigen Helfer/innen.

Wir wollen jetzt 100.000 Unterschriften unter unserem Appell sammeln - 96.000 sind es bisher. Sobald wir sie haben, übergeben wir sie an EU-Kommissar Avramopoulos. Doch nicht einfach so: Dutzende von Seenotretter/innen begleiten uns - gefesselt mit Handschellen. Ein perfektes Bild für die europäische Presse. Bitte helfen Sie uns jetzt - damit wir schnell über die Ungerechtigkeit informieren können.

Unterzeichnen Sie hier gegen die Kriminalisierung von Helfer/innen

Es ist der 14. Januar 2016, als die drei Feuerwehrmänner mitten in der Nacht zu einem Notfall gerufen werden. Ein Schiff mit Flüchtlingen droht zu sinken. Zurück an Land werden Manuel Blanco, Enrique Rodríguez und Julio Latorre jedoch festgenommen - wegen Menschenschmuggels. Und die Messer, die sie bei sich tragen, um in der letzten Sekunde Seile zerschneiden zu können, werden ihnen auch noch als Waffenbesitz vorgeworfen. Erst nach drei Tagen und 15.000 € Kaution dürfen die drei wieder gehen. Noch in diesem oder im nächsten Jahr steht ihnen der Prozess bevor.

An diesem Freitag ist der Welttag der humanitären Hilfe, ausgerufen von den Vereinten Nationen. Die drei Feuerwehrmänner bitten uns, diesen Anlass zu nutzen, um als Bürgerinnen und Bürger Europas mit einer starken Petition Stellung zu beziehen. Denn Lebensretter/innen wie Manuel, Enrique und Julio sind Held/innen und Vorbilder, aber sicher keine Straftäter/innen!

Jetzt und hier unterzeichnen

Mit herzlichen Grüßen

Olga Vuković (Bologna),

Oliver Moldenhauer (Berlin),

Virginia López Calvo (Madrid),

Julia Krzyszkowska (Warschau)

und das ganze WeMove-Team

PS: Auf diversen Sondergipfeln haben unsere Regierungen über die Flüchtlinge geredet – und dabei die menschliche Seite ignoriert. Es ist furchtbar, dass immer noch Menschen im Mittelmeer ertrinken. Völlig unfassbar aber ist, dass auch noch die viel zu wenigen Helfer und Helferinnen kriminalisiert werden.

Bitte machen Sie jetzt mit: Hier den WeMove-Appell unterzeichnen

 

WeMove.EU ist eine Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt; für eine Europäische Union, die sich sozialer Gerechtigkeit verpflichtet fühlt; die für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie steht. Wir sind Menschen unterschiedlicher Lebensläufe, Kulturen und Religionen, die Europa ihr Zuhause nennen – egal, ob wir in Europa geboren wurden oder anderswo. 

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Liebe alle,

Deutsch lernen zu können, ist eine zentrale Voraussetzung für Integration und Teilhabe am öffentlichen Leben. Die Möglichkeit, zu arbeiten und ein selbständiges Leben führen zu können, hängt maßgeblich von der Fähigkeit sprachlicher Verständigung ab. Nach wie vor gibt es in Deutschland keine flächendeckende Bereitstellung von Sprachkursen für geflüchtete Menschen. Das muss sich ändern! 

 

Seit Herbst 2015 hat nun ein ausgewählter Teil von Geflüchteten während des Asylverfahrens das Recht, einen sogenannten Integrationskurs, welcher insbesondere der Vermittlung grundlegender Deutschkenntnisse dient, zu besuchen. Lediglich Asylsuchende, bei denen eine "gute Bleibeperspektive" angenommen wird, profitieren von der Neuregelung. Alle anderen erhalten, oft monate- oder jahrelang, nur eine rudimentäre oder gar keine Sprachförderung. Wir halten diese Einschränkung für falsch und fordern eine umfassende Bereitstellung von Sprachkursen für ALLE geflüchteten Menschen in Deutschland: Zugang zu Integrationskursen für alle Geflüchteten!

 

 

Bitte unterstützt unsere Forderung und verbreitet und unterschreibt die Petition:

>>>klick hier >>> PETITION ZEICHNEN !

 

Die Petition wird unterstützt von:

 

 Flüchtlingsrat Niedersachsen, Bundesfachverband UMF, Flüchtlingsrat Berlin, Flüchtlingsrat Thüringen, Medibüro Hamburg, Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein, Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt, Flüchtlingsrat Baden-Württemberg, Hessischer Flüchtlingsrat, Bayerischer Flüchtlingsrat, Karawane München

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Indien: Drangsalierung der Zivilgesellschaft beenden! © Amnesty International

Foto: © Friebe/SDMG/d

Menschen vor rassistischer Gewalt in Deutschland schützen!

 

Brandanschläge, Angriffe, Gewaltandrohungen und Einschüchterungen: Deutschland erlebt aktuell eine drastische Zunahme rassistischer Gewalt. Täglich werden Menschen angegriffen - sei es wegen ihrer äußeren Erscheinung, ihrer angenommenen Religion oder anderer Zuschreibungen. 2015 wurden Flüchtlingsunterkünfte laut offiziellen Angaben 1.031 Mal zum Ziel von Straftaten - fünfmal so oft wie im Jahr zuvor.

 

In den wenigsten Fällen werden die Verantwortlichen für rassistische Gewalt zur Rechenschaft gezogen. Die deutschen Strafverfolgungsbehörden sind zu häufig nicht in der Lage, rassistische Straftaten als solche zu erkennen und effektiv zu ermitteln. In vielen Fällen vernachlässigt die Polizei rassistische Motive und erfasst sie beispielsweise lediglich als sogenannte Gewaltdelikte.

 

Ein extremer Fall ist die Mordserie des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Jahrelang hatten die Ermittlungsbehörden rassistische Motive unbeachtet gelassen und Verwandte der Opfer wie Tatverdächtige behandelt. Amnesty International sieht darin deutliche Anzeichen für institutionellen Rassismus.

 

Rassistische Gewalt und Diskriminierung müssen gestoppt werden! Denn jede rassistische Tat ist ein Angriff auf den Kern der Menschenrechte: die Gleichheit aller Menschen. Alle Menschen in Deutschland müssen sich sicher fühlen können – egal woher sie kommen, welcher Religion sie angehören oder wie sie aussehen.

 

Werden Sie aktiv! Unterzeichnen Sie unsere Online-Petition an den Bundesinnenminister und die Innenminister und –senatoren der Länder und setzen Sie sich dafür ein, dass Menschen in Deutschland vor rassistischer Gewalt geschützt werden!

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Sehr geehrte Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten, tausende unbegleitete minderjährige Flüchtlinge haben es in Selbstständigkeit und Ausbildung geschafft. Dafür war Unterstützung nötig - diese darf nicht gefährdet werden. Wir sagen: Sparen Sie nicht an der Zukunft. Bitte setzen Sie sich für eine starke Jugendhilfe ein. - Keine Kürzung der Jugendhilfe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Wer in betreuten Wohngruppen (§34 SGB VIII) statt großen Unterkünften mit geringer Betreuung lebt, hat deutlich bessere Chancen auf einen erfolgreichen Bildungsverlauf und gesellschaftlicher Teilhabe. - Hilfen für junge Volljährige (§41 SGB VIII) müssen vollumfänglich möglich sein. Sie sind essentiell, um die Erfolge von Schule und Jugendhilfe abzusichern. - Kinderrechte und Kinderschutzstandards müssen für geflüchtete Kinder und Jugendliche ohne Einschränkung gelten. Sie brauchen einen besonderen Schutz vor Ausbeutung und Bedrohungen.

... und klick

 

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Billige Rohstoffe kosten Menschenrechte

Der weltweit zunehmende Wohlstand verlangt nach immer mehr Rohstoffen. Die Kehrseite: Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung. 

Setzen Sie sich mit Ihrer Stimme dafür ein, dass deutsche Unternehmen per Gesetz verpflichtet werden, die Menschenrechte zu achten. 

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UNICEF-APPELL FÜR KINDER IM KRIEG UND AUF DER FLUCHT

 

Mädchen und Jungen aus Krisengebieten brauchen dringend unsere Unterstützung – hier die UNICEF-Forderungen an die Bundesregierung im Einzelnen:

1. Jedes Kind in Krisengebieten muss zur Schule gehen können!

75 Millionen Kinder können weltweit aufgrund von anhaltenden Krisen oder Katastrophen keinen Kindergarten besuchen, nicht zur Schule gehen oder nur unregelmäßig lernen. Die Bundesregierung soll deshalb bei ihrem Engagement in Krisengebieten Bildungsangebote und psychosoziale Betreuung für Kinder in jedem Alter fest verankern. Auch auf internationaler Ebene soll sie sich bei Partnern dafür stark machen.

2. Schulen in Krisengebieten müssen sichere Orte für Kinder sein!

Allein in Syrien ist jede vierte Schule beschädigt, zerstört oder dient als Kaserne oder Notunterkunft.

Deshalb muss die Bundesregierung mit allen politischen und diplomatischen Mitteln dafür eintreten, dass Schulen sichere Orte für Kinder sind. Das heißt, dass sie nicht Ziel von Angriffen sein oder militärisch genutzt werden dürfen.

3. Schutz und Bildung für jedes Flüchtlingskind – auch in Deutschland!

Für Flüchtlingskinder in Deutschland hängt es oft vom Zufall ab, ob sie vor Ort angemessenen Schutz und Zugang zu Bildung erhalten. Auf beides haben sie ein international verbrieftes Recht. Deshalb setzt sich UNICEF für bundesweite verpflichtende Mindeststandards für den Kinderschutz in Flüchtlingsunterkünften und gezielte Integrationsmaßnahmen ein. Alle Flüchtlingskinder müssen kindgerecht betreut sein und zur Schule oder in den Kindergarten gehen können.

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