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Themen-Alert vom Mediendienst Integration
 
NEU BEIM MEDIENDIENST     23.2.2018

Mittelmeer-Fluchtroute: Weniger Ankünfte, mehr Tote

Viele Flüchtlinge wollen Libyen verlassen, weil ihnen dort Gefangenschaft, Gewalt und Sklaverei droht. Doch libysche Milizen hindern sie daran, in See zu stechen. Zugleich wird die Überfahrt in Richtung Europa riskanter. Denn seit dem Herbst patrouillieren zwischen Libyen und Italien nur wenige Schiffe. Zivile Seenotretter mussten sich zurückziehen. Die Zahl der Toten steigt. Der MEDIENDIENST hat die Entwicklungen in einem Artikel zusammengefasst. 

TERMINE
23. FEBRUAR

Symposium in Mainz: Wie reagiert die Gesellschaft auf Einwanderung und Integration?

In den letzten Jahren ließen sich in Deutschland verschiedene Arten des Umgangs mit Einwanderung beobachten: Zum Beispiel die sogenannte Willkommenskultur vor Ort oder die Integrations-Bemühungen in Behörden und Unternehmen – es kam aber auch zu rassistischen Übergriffen und Demonstrationen. Wie lassen sich diese Reaktionen in einen größeren, historischen Zusammenhang einordnen? Wie gehen andere Länder mit Migration und Integration um? Diese Fragen sind Thema eines Symposiums der Mainzer "Akademie der Wissenschaften und der Literatur" am heutigen Freitag um 15 Uhr. Unter anderem mit dem Soziologen Hartmut Esser, dem Philosophen Eckart Voland sowie Renate Leistner-Rocca, Leiterin des "Forschungszentrums Migration, Integration und Asyl" im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Anmeldungen für Journalisten sind auch kurzfristig per E-Mail möglich. 


23. UND 24. FEBRUAR

Tagung in Vechta (Niedersachsen): Wie kann Religionsunterricht zu interkultureller Kompetenz beitragen? 

Im Religionsunterricht lernen Kinder die eigene und andere Konfessionen kennen. Worauf müssen Lehrkräfte achten, damit Respekt für andere Weltanschauungen früh gefördert wird? Welche Möglichkeiten der interreligiösen Begegnung bieten sich in der Schule an? Darüber diskutieren Fachleute auf einer zweitägigen Tagung der Universität Vechta, die am heutigen Freitag um 13 Uhr beginnt. Zu den Referenten gehören: Britta Baumert, Professorin für Religionspädagogik an der Universität Vechta, Muna Tatari, Professorin für Islamische Systematische Theologie an der Universität Paderborn, sowie Martin Jäggle, emeritierter Professor für Religionspädagogik an der Universität Wien. Journalisten können kostenfrei an der Tagung teilnehmen. 


27. FEBRUAR

Konferenz in Berlin: Welche Maßnahmen braucht es für ein "Miteinander in Vielfalt"?

Vor einem Jahr erarbeitete eine von der "Friedrich-Ebert-Stiftung" (FES) beauftragte Expertenkommission in einem "Leitbild" Forderungen und Empfehlungen für die Integrationspolitik in Deutschland. Nun wollen die FES, die "Türkische Gemeinde in Deutschland" (TGD), der Verein "DeutschPlus" und der "AWO Bundesverband" auf einer gemeinsamen Konferenz am Dienstag ab 12.30 Uhr Bilanz ziehen: Was ist innerhalb des vergangenen Jahres auf dem Feld der Migrations- und Integrationspolitik passiert? Welche Vorschläge wurden umgesetzt? Und wo gibt es noch Verbesserungsbedarf? Teilnehmen werden unter anderem die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoğuz (SPD), der Vorsitzende von "DeutschPlus", Farhad Dilmaghani, der Vorsitzende der TGD, Gökay Sofuoğlu, die Integrationsforscherin Naika Foroutan und der Ökonom Herbert Brücker vom "Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung" sowie die Vorsitzende der "Neuen Deutschen Medienmacher", Sheila Mysorekar. Die Forderungen im "Leitbild" hat der MEDIENDIENST seinerzeit in einem Artikel zusammengefasst. 


27. FEBRUAR

Podiumsdiskussion in Berlin: "Sichere und legale Zugangswege in der europäischen Asylpolitik"

Wie können Flüchtlinge legal in Länder der Europäischen Union (EU) einreisen? Welche Möglichkeiten bieten dafür Resettlement-Programme? Und wie müssen diese gestaltet sein, um schutzbedürftige Menschen zu erreichen? Diese Fragen sind am Dienstag um 18 Uhr Thema einer Podiumsdiskussion des "International Rescue Committee Deutschland" (IRC). Es diskutieren: Rebecca Einhoff vom UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR, Ulrike Hornung aus dem Bundesinnenministerium, Lena Donner, Referentin für Resettlement beim IRC, sowie die Bundestagsabgeordnete Luise Amtsberg (Grüne). 


28. FEBRUAR

Pressegespräch in Berlin: Vorstellung einer Studie zu Vielfalt in öffentlichen Einrichtungen 

Wie steht es um die Diversität unter Führungskräften in öffentlichen Einrichtungen in Berlin? Welche Diskriminierungserfahrungen machen die Mitarbeiter? Und wie profitieren Behörden und Ämter von der "interkulturellen Öffnung"? Dazu hat der Verein "Citizens for Europe" in Kooperation mit dem "Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung" (BIM) eine Studie durchgeführt. Sie wird am Mittwoch um 15 Uhr auf einer Veranstaltung vorgestellt. Es werden sprechen: Die Berliner Staatssekretärin für Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, Margit Gottstein (Grüne), der Berliner Staatssekretär für Integration, Daniel Tietze (Linke), die Soziologin Gökce Yurdakul vom BIM, die Geschäftsleiterin der "Neuen Deutschen Organisationen", Gabriele Gün Tank, und weitere Experten. 


1. MÄRZ

Pressekonferenz in Berlin: Vorstellung einer Studie zur Situation von jungen Flüchtlingen an Schulen

Seit 2015 sind etwa 130.000 junge Geflüchtete neu an deutsche Schulen gekommen. In Großstädten gehen viele von ihnen auf Schulen, an denen zahlreiche Schüler mit Migrationshintergrund und aus sozial schwachen Familien lernen. Was bedeutet das für das Lernumfeld der Flüchtlinge in den Vorbereitungsklassen? Und wie kommt es, dass Geflüchtete so oft auf sogenannte segregierte Schulen geschickt werden? Das haben Wissenschaftler des Forschungsbereichs des "Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration" (SVR) in einer neuen Studie untersucht. Sie wird am Donnerstag um 10 Uhr auf einer Pressekonferenz im "ProjektZentrum Berlin" (Neue Promenade 6, 10178 Berlin) vorgestellt. Referenten sind Cornelia Schu, Direktorin des SVR-Forschungsbereichs, sowie Simon Morris-Lange, stellvertretender Leiter des SVR-Forschungsbereichs und Autor der Studie. Anmeldungen und weitere Informationen auf Nachfrage per E-Mail. Zahlen und Fakten zum Thema Flüchtlinge an Schulen finden Sie in unserer Rubrik "Arbeit und Bildung".


1. MÄRZ

Berlin: Buchvorstellung und Diskussion "Sexualität und Gender in der Einwanderungsgesellschaft"

Immer wieder wird in der Einwanderungsgesellschaft über Geschlechterverhältnisse und Wertevorstellungen diskutiert. Wie sind Diskurse um Migration, Geschlecht und Sexualität einzuschätzen? Welche interkulturellen sexualpädagogischen Bildungsangebote gibt es? Und wie ist die Situation von LGBTI-Geflüchteten? Diesen und weiteren Fragen widmet sich das Buch "Sexualität und Gender in der Einwanderungsgesellschaft". Es wird am Donnerstag um 17 Uhr auf einer gemeinsamen Veranstaltung des Verlags "De Gruyter" und des Instituts für Erziehungswissenschaften der Technischen Universität (TU) Berlin vorgestellt. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion statt. Sprechen werden dort unter anderem die Herausgeber des Buches und weitere beteiligte Autoren. Die Veranstaltung findet in Raum MAR 0.011 des Instituts für Erziehungswissenschaften der TU (Marchstraße 23, 10587 Berlin) statt. Anmeldungen und weitere Informationen auf Nachfrage per E-Mail. 


1. MÄRZ

Potsdam: Vortrag und Diskussion über Rassismus und Ausgrenzung

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen rassistischer Rhetorik und tatsächlicher Gewalt? Wie kommt es, dass die Konzepte Nationalismus und Identität zurzeit so starke Unterstützung erfahren? Über diese und weitere Fragen spricht Paul Mecheril, Professor für Migration und Bildung an der Universität Oldenburg und Direktor des dortigen "Center for Migration, Education and Cultural Studies", mit weiteren Fachleuten und dem Publikum auf einer kostenpflichtigen Veranstaltung der "Heinrich-Böll-Stiftung" und des "Hans Otto Theaters" Potsdam am Donnerstag um 19 Uhr. 


2. MÄRZ

Berlin: Bundesrat berät über Gesetz zur weiteren Aussetzung des Familiennachzugs

Anfang Februar hat der Bundestag beschlossen, den Familiennachzug zu Flüchtlingen mit subsidiärem Schutz noch bis Ende Juli auszusetzen. Bis dahin wollen die Fraktionen von Union und SPD eine Neuregelung erarbeiten, die einen eingeschränkten Nachzug wieder ermöglicht. Das Gesetz zur weiteren Aussetzung des Familiennachzugs wird voraussichtlich am Freitag um 9.30 Uhr im Bundesrat beraten. 

NEUERSCHEINUNGEN

Broschüre: Die Vereinten Nationen als Akteur in der Migrations- und Flüchtlingspolitik

Weltweit sind rund 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Etwa 22 Millionen von ihnen fallen unter das Mandat der UN-Flüchtlingshilfsorganisationen. In der Broschüre "Migration, Flüchtlinge und die Vereinten Nationen" erklärt der Autor und langjährige Integrationsbeauftragte des SWR, Karl-Heinz Meier-Braun, die Rolle der Vereinten Nationen und ihrer Institutionen bei der Versorgung von Flüchtlingen weltweit. Außerdem veranschaulicht er, dass mehr als ein Drittel aller internationalen Migranten zwischen Ländern des globalen Südens wandern. 


E-Book: Projekte und Angebote für junge Geflüchtete in Nordrhein-Westfalen

Mit dem Projekt "#Ankommen" unterstützten die "Bertelsmann Stiftung" und die "Stiftung Bürgermut" Projekte und Angebote für junge Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen. In dem E-Book"#Ankommen. Junge Geflüchtete in NRW" werden einige der beteiligten Initiativen und Projekte vorgestellt. Außerdem werden darin die Ergebnisse von Workshops und Barcamps veröffentlicht – unter anderem zu Themen wie "Umgang mit Hate Speech" oder "Diversity im Team". 

NEU BEIM MEDIENDIENST     - 16.2.2018

Gastbeitrag zur Fachkräfte-Zuwanderung: "Ein Gesetz muss Deutschland attraktiver machen"

Braucht Deutschland neue Regelungen für die Zuwanderung von Arbeitskräften? Darüber wird seit mehreren Jahren kontrovers diskutiert. Nun haben sich Union und SPD darauf geeinigt, ein entsprechendes Gesetz auf den Weg bringen zu wollen. Im Gastbeitrag für den MEDIENDIENST erklärt der Osnabrücker Rechtswissenschaftler Thomas Groß, was ein neues Gesetz beinhalten müsste – und warum es wichtig ist, Migranten einen dauerhaften Aufenthalt in Aussicht zu stellen. 


Aktuelle Zahlen und Fakten: Wie viele Flüchtlinge leben in Deutschland?

Die Zahl der Menschen, die in Deutschland Schutz gefunden haben, ist innerhalb des letzten Jahres um rund 30 Prozent gestiegen. Ende 2017 lebten etwa 900.000 Menschen in Deutschland, die unter unterschiedlichen Bedingungen Schutz erhalten haben (Ende 2016 waren es ca. 700.000). Hinzu kommen rund 400.000 Menschen, die auf eine Entscheidung im Asylverfahren warten oder gegen einen Beschluss des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge geklagt haben. Etwa 119.000 abgelehnte Asylbewerber halten sich in Deutschland auf – drei Viertel von ihnen haben eine "Duldung". Weitere Zahlen und Fakten zum Thema finden Sie in unserer Rubrik "Zahl der Flüchtlinge". 

TERMINE
19. UND 20. FEBRUAR

Tagung in Köln: "Sprachliche Bildung und Zuwanderung – eine Zwischenbilanz"

Was können Schulen tun, um neu zugewanderte Kinder und Jugendliche zu fördern? Welche Konzepte gibt es für die sprachliche Bildung? Bereits vor zwei Jahren widmeten sich das "Mercator-Institut" und das "Kölner Zentrum für LehrerInnenbildung" auf einer Tagung diesen Fragen. Ab Montagabend werden die Forscher auf ihrer Jahrestagung diskutieren, was seitdem erreicht wurde und wo künftige Herausforderungen liegen. Die Teilnahme ist für Journalisten kostenlos. Anmeldungen sind per E-Mail möglich, die Frist endet am heutigen Freitag. Zahlen und Fakten zur Beschulung von Flüchtlingskindern haben wir in einer Rubrik zusammengestellt.


20. UND 22. FEBRUAR

München/Düsseldorf: Prozessauftakte wegen mutmaßlicher Unterstützung des "Islamischen Staats"

Am Dienstag um 10 Uhr beginnt vor dem Oberlandesgericht (OLG) München der Prozess gegen einen 29-jährigen Mann aus Syrien. Ihm wird die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Er soll versucht haben, Personen zu Anschlägen im Auftrag des "Islamischen Staats" (IS) aufzurufen. Außerdem war er mutmaßlich an Planungen für einen Bombenanschlag auf eine Berliner Synagoge beteiligt. Weitere Informationen erhalten Sie auf Nachfrage bei der Pressestelle des OLG München. Vor dem OLG Düsseldorf sind ein 22-Jähriger und eine 17-Jährige ebenfalls wegen mutmaßlicher Unterstützung des IS angeklagt. Zudem sollen sie einem österreichischen Extremisten bei der Planung eines Selbstmordattentats geholfen haben. Das Strafverfahren beginnt am Donnerstag um 10 Uhr. Informationen zum Thema militanter Islamismus finden Sie in unserer gleichnamigen Rubrik.


21. FEBRUAR

Essen: Tagung zu Erscheinungsformen von Antisemitismus

Welche Ursachen hat der vermeintlich "neue" Antisemitismus? Und welche Gegenstrategien sind denkbar? Diesen Fragen widmet sich eine Fachtagung der "Katholischen Akademie ‚Die Wolfsburg’" am Mittwoch ab 18.30 Uhr in Essen. Zu den Referenten gehören Volker Beck (Grüne), ehemaliger Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe im Bundestag, Judith Neuwald-Tasbach, Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen, und Detlef Schneider-Stengel, Referent für den interreligiösen Dialog im Bistum Essen. Journalisten können kostenfrei an der Tagung teilnehmen. Dafür ist eine Anmeldung per E-Mail erforderlich. Zahlen und Fakten zum Thema Antisemitismus bieten wir in einer Rubrik. 


22. FEBRUAR

Pressegespräch in Münster: Oberverwaltungsgericht NRW informiert über Entwicklungen im Asylbereich

Die Zahl der Asylsuchenden, die gegen Bescheide des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge klagen, ist innerhalb eines Jahres stark angestiegen: Im September 2017 waren an den Verwaltungs- und Oberverwaltungsgerichten rund 365.000 Verfahren im Bereich Asyl anhängig – das sind etwa doppelt so viele wie im Vorjahr. Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen lädt am Donnerstag um 11 Uhr zu seinem Jahrespressegespräch in Münster ein. Dabei soll es auch um Verfahren im Bereich Asyl gehen.


22. FEBRUAR

Podiumsdiskussion in Kiel: Was tun gegen Rechtsextremismus im ländlichen Raum?

Immer wieder wird berichtet, dass rechtsextremistische Gruppen vor allem im ländlichen Raum Zuspruch finden. Woran liegt das? Ist der Unterschied zu Städten tatsächlich so groß? Und welche Strategien gibt es, um Rassismus in Dörfern und Kleinstädten zu begegnen? Diese Fragen sind am Donnerstag um 19 Uhr Thema einer Podiumsdiskussion der "Rosa-Luxemburg-Stiftung" in Kiel. Es diskutieren: Florian Dünckmann, Professor für Kulturgeographie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel, Christopher Vogel vom "Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus und Rassismus" in Hessen sowie der Pastor Thomas Lemke, der in der Gemeinde Boostedt mehrfach Ziel mutmaßlich rechtsextremistischer Übergriffe war. 


22. FEBRUAR

Chemnitz: Buchvorstellung und Diskussion über die Aufklärung der NSU-Verbrechen

Im Münchener NSU-Prozess gibt es nach wie vor viele ungeklärte Fragen. Welche Rolle spielten V-Leute des Verfassungsschutzes im Umfeld des NSU? Haben Polizeibehörden in die falsche Richtung ermittelt, weil ihre Mitarbeiter teils rassistisch eingestellt waren? Diese und weitere Fragen behandelt Mehmet Daimagüler, einer der Nebenklage-Anwälte im NSU-Prozess, in seinem neuen Buch. Auf einer Veranstaltung der "Friedrich-Ebert-Stiftung" am Donnerstag um 19 Uhr stellt er zentrale Thesen vor und diskutiert diese anschließend mit Henning Homann, dem stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag. Zahlen und Fakten zum NSU haben wir in einer "Rubrik" zusammengefasst. 


22. UND 23. FEBRUAR

Berlin: Konferenz zum Thema "Antiziganismus und Film”

In den letzten Jahren standen mehrere Kinofilme in der Kritik, weil sie negative Stereotype über Roma und Sinti bedienen. Am Donnerstag und Freitag diskutieren Fachleute auf einer Tagung in Berlin, wie man Antiziganismus im Film wissenschaftlich untersuchen kann. Als Referenten vertreten sind unter anderem Iulia-Karin Patrut, Professorin für Literaturwissenschaft an der Europa-Universität Flensburg, Frank Reuter und Radmila Mladenova von der Forschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg, William Hope, Filmwissenschaftler an University of Salford in Manchester, und Romani Rose, Vorsitzender des "Zentralrats Deutscher Sinti und Roma". Journalisten können sich noch für die Tagung anmelden. Zusammenfassende Informationen zum Thema "Antiziganismus" finden Sie auf unserer Website. 


26. FEBRUAR

Vor 75 Jahren: Beginn der Deportationen von Sinti und Roma nach Auschwitz

Im Dezember 1942 hatte der NS-Polizeichef Heinrich Himmler angeordnet, in Auschwitz ein Lager für Sinti und Roma einzurichten. Am 26. Februar 1943 wurden die ersten Menschen in dem sogenannten "Zigeuner-Lager" interniert. Das war der Beginn des Völkermords an den europäischen Sinti und Roma. Allein nach Auschwitz wurden fast 20.000 Sinti und Roma verschleppt. Nur etwa 3.000 überlebten.

NEUERSCHEINUNGEN

Sammelband: "Handbuch Diskriminierung"

Was wissen wir über rassistische Diskriminierung am Arbeitsmarkt und im Bildungssystem? Wie kann man Benachteiligungen messen? Und welche Konzepte können helfen, Diskriminierungen vorzubeugen? Diesen und vielen weiteren Fragen gehen Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen im Sammelband "Handbuch Diskriminierung" nach. Herausgegeben wurde das Buch von dem Soziologen Albert Scherr, dem Politikwissenschaftler Aladin El-Mafaalani sowie der Erziehungswissenschaftlerin Gökçen Yüksel. 


Sammelband zu "Neuzuwanderung und Bildung"

Wie gehen Schulen mit neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen um? In einem Sammelband widmen sich Bildungs- und Sprachforscher dem Thema aus interdisziplinärer Perspektive. Das Buch enthält aktuelle Forschungsergebnisse und beantwortet auch praktische Fragen – zum Beispiel, wie Lehrer mit Heterogenität in Schulklassen umgehen können. Herausgeberinnen des Sammelbandes sind Mona Massumi und Nora von Dewitz vom "Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache" in Köln sowie Henrike Terhart, die derzeit als Professorin für Bildungssoziologie an der Universität Bochum tätig ist.


NEU BEIM MEDIENDIENST         - 9.2.2018

Interview: "Cottbus kann von anderen Städten lernen"

Nach Auseinandersetzungen zwischen Einheimischen und Geflüchteten kam es wiederholt zu rechtsextremer Gewalt in Cottbus. Was können Stadt und Zivilgesellschaft tun, um eine demokratische Konfliktkultur zu stärken? Heike Radvan, Professorin für Soziale Arbeit in Cottbus, sieht vor allem drei Ansätze: Politisch Verantwortliche müssen sich deutlich gegen Rassismus positionieren, Migranten müssen gestärkt und Projekte angestoßen werden, die sich mit der Geschichte der Stadt auseinandersetzen. Zum Interview


Die AfD im Bundestag: Was bedeutet das für Muslime?

Die AfD stellt die drittstärkste Fraktion im Bundestag. Welche Folgen hat das für Muslime? Was bedeutet der strikte Anti-Islam-Kurs der Partei für die Religionsfreiheit in Deutschland? Und wie sollten sich Politik und Gesellschaft dazu verhalten? Bei einem Expertengespräch des MEDIENDIENSTES in Berlin warnten Experten davor, die Forderungen der Partei zu verharmlosen. Eine Zusammenfassung der Veranstaltung finden Sie hier.

TERMINE
13. FEBRUAR

Pressekonferenz in Berlin: Wie ist es um die Erinnerungskultur in Deutschland bestellt?

Das Gedenken an die Zeit des Nationalsozialismus ist im öffentlichen Leben in Deutschland fest verankert. Doch was bedeutet es für die Erinnerungskultur, wenn immer weniger Zeitzeugen von ihren Erfahrungen berichten können? Welche Formen des Gedenkens empfinden Menschen in Deutschland als angemessen? Und wie können vielfältige Perspektiven der Einwanderungsgesellschaft in der Erinnerungskultur sichtbar gemacht werden? Diese Fragen haben Wissenschaftler des "Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung" (IKG) der Universität Bielefeld im Auftrag der "Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ) untersucht. Ergebnisse der repräsentativen Studie werden am Dienstag um 11 Uhr im Tagungszentrum der Bundespressekonferenz vorgestellt. Es sprechen Andreas Zick, Konfliktforscher und Leiter des IKG, Jonas Rees, Sozialpsychologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am IKG, sowie Andreas Eberhardt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung EVZ. Anmeldungen sind per E-Mail möglich. 


14. FEBRUAR

Berlin: Podiumsdiskussion zu islamischen Werten und muslimischem Engagement

Welche ethischen Werte vermittelt die islamische Lehre? Wie setzen ehrenamtlich engagierte Muslime sie in die Tat um? Und welchen Beitrag leisten islamische Initiativen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Darüber diskutieren die Soziologin und Islamwissenschaftlerin Yasemin El-Menouar, der Rechts- und Islamwissenschaftler Mathias Rohe, der Theologe und Erziehungswissenschaftler Ender Çetin und weitere Experten am Mittwoch um 18 Uhr auf einer Podiumsdiskussion. Veranstalter ist der "Liberal-Islamische Bund". Zahlen und Fakten zum Thema Ehrenamt finden Sie in unserer gleichnamigen Rubrik.


14. FEBRUAR

Berlin: Lesung und Vorstellung des neuen Buchs von Deniz Yücel

Am 14. Februar 2017 wurde der Journalist Deniz Yücel in der Türkei in Polizeigewahrsam genommen, kurz darauf kam er in Untersuchungshaft. Die türkischen Behörden werfen ihm "Terrorpropaganda" vor – eine Anschuldigung, mit der unter anderem zahlreiche Journalisten und Wissenschaftler seit dem gescheiterten Putsch in der Türkei inhaftiert wurden. Zum Jahrestag der Festnahme Yücels erscheint dessen neues Buch "Wir sind ja nicht zum Spaß hier". Darin berichtet er von seinen Erlebnissen im Gefängnis, schreibt aber auch über das Thema Integration in Deutschland. Es wird am Mittwoch um 19 Uhr auf einer Veranstaltung des "Freundeskreises #FreeDeniz" vorgestellt. Auszüge aus dem Buch lesen unter anderem der Musiker Herbert Grönemeyer, die Schauspielerin Hanna Schygulla sowie die Fernsehmoderatorin Anne Will. 


14. FEBRUAR

Berlin: Diskussionsveranstaltung zum NSU-Komplex und institutionellen Rassismus

In ihren Plädoyers im Münchener NSU-Prozess kritisierten mehrere Anwälte der Nebenklage die Arbeit der Ermittlungsbehörden. Im Fokus stand dabei der Vorwurf des institutionellen Rassismus. Welche Lehren können Verfassungsschutz und Polizei aus den Ermittlungen zum NSU ziehen? Wie steht es um die versprochene "lückenlose Aufklärung"? Dazu veranstaltet die "Werkstatt der Kulturen" am Mittwoch um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion. Sprechen werden unter anderem Mehmet Daimagüler, Nebenklage-Anwalt im NSU-Prozess, Tahir Della von der "Initiative Schwarze Menschen in Deutschland", Ayşe Güleç vom Bündnis "NSU-Komplex auflösen" sowie Marie Piper von "Amnesty International". Informationen zum Begriff des institutionellen Rassismus finden Sie hier. 


15. FEBRUAR

Pressegespräch in Berlin: Wie nehmen Kinder in Deutschland das Thema Flucht wahr?

In der Schule, in der Nachbarschaft oder in Sportvereinen kommen in Deutschland aufgewachsene Kinder oftmals in Kontakt mit geflüchteten Kindern. Welche Erfahrungen machen sie dabei? Wie häufig schließen sie Freundschaften? Und welche Rolle spielen Sprachbarrieren? Für die "4. Kinderstudie" der Hilfsorganisation "World Vision Deutschland" haben Wissenschaftler von der Goethe-Universität Frankfurt (Main) Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren befragt. Die Studie wird am Donnerstag um 10.30 Uhr bei einem Pressegespräch im "Haus c13" (Christburger Str. 13, 10405 Berlin) vorgestellt. Sprechen werden Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender von "World Vision Deutschland", Sabine Andresen, Professorin für Erziehungswissenschaften an der Goethe-Universität und Mitglied im Forschungsteam der Studie, sowie Kinder im betreffenden Alter. Anmeldungen sind per E-Mailmöglich. 


15. UND 16. FEBRUAR

Fachtagung in Berlin: Wie können Kultureinrichtungen vielfältiger werden?

Menschen mit Migrationsgeschichte sind an Theatern und anderen Kultureinrichtungen in Deutschland weiterhin unterrepräsentiert. Perspektiven von Einwanderern und ihren Nachfahren kommen dadurch an etablierten Spielstätten nur selten zur Geltung. Auf einer Fachtagung des "Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement" am Donnerstag und Freitag sollen Strategien diskutiert werden, wie Vielfalt im Kulturbetrieb gefördert werden kann. Teilnehmen werden Vertreter von Spielstätten, von kulturellen Initiativen und aus Kulturdezernaten verschiedener Städte. Die Anmeldung für Journalisten ist per E-Mail möglich. 


16. UND 17. FEBRUAR

Frankfurt (Main): Tagung zur Vorbereitung der "Interkulturellen Woche 2018"

Die "Interkulturelle Woche" (IKW) findet jedes Jahr im September statt und ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Im Rahmen der IKW gibt es bundesweit Veranstaltungen zu den Themen Flucht, Migration, Integration und Vielfalt. Ziel ist die Förderung einer offenen, diskriminierungsfreien Gesellschaft. Zur Vorbereitung der diesjährigen IKW veranstaltet der "Ökumenische Vorbereitungsausschuss" am 16. und 17. Februar eine Tagung in Frankfurt am Main. Dort werden Themenideen für die kommende IKW diskutiert. Unter anderem mit: Aladin El-Mafaalani, Professor für Politische Soziologie an der Fachhochschule Münster, Michael Maier-Borst aus dem Stab der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Farhad Dilmaghani, Vorsitzender des Vereins "DeutschPlus", Günter Burkhardt, Geschäftsführer von "Pro Asyl", sowie den Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci (SPD) und Matthias Zimmer (CDU). 


16. UND 17. FEBRUAR

Konferenz in Tübingen: Erfahrungen von Pflegekräften aus Asien in Deutschland

In den 1960er und 1970er Jahren wurden in Deutschland Krankenpflegekräfte aus Südkorea, Indien, von den Philippinen und anderen asiatischen Ländern angeworben. Diese Einwanderergruppe ist von der deutschen Migrationsforschung bislang wenig beachtet worden. Auf einer Konferenz des "Asien-Orient-Instituts" der Universität Tübingen am 16. und 17. Februar wollen Wissenschaftler, Aktivisten und Gewerkschafter gemeinsam mit Menschen, die damals nach Deutschland kamen, Aspekte dieser Migrationsbewegung diskutieren. Bei einer Podiumsdiskussion während der Konferenz geht es etwa um die Situation der Migranten bei ihrer Ankunft in Deutschland und ihre Integration. 


17. FEBRUAR

Diskussion in Mainz: Aktivismus von Schwarzen Menschen in Deutschland ab dem 19. Jahrhundert

Seit dem späten 19. Jahrhundert treten Schwarze Menschen in Deutschland für ihre Rechte ein. Die Geschichte dieser Bewegung und die Formen ihres Aktivismus sind Thema einer Diskussionsveranstaltung der "Rosa-Luxemburg-Stiftung" am 17. Februar um 18 Uhr in Mainz. Sie findet im Rahmen des "Black History Month" statt. Bei der Veranstaltung werden Mitglieder der "Initiative Schwarze Menschen in Deutschland" und der Organisation "Each One Teach One" über ihre Erkenntnisse zur Geschichte des Schwarzen Aktivismus in Deutschland sprechen und die Arbeit ihrer Vereine vorstellen. 

NEUERSCHEINUNG

Sammelband: Wie werden Migration und Vielfalt bildlich dargestellt? 

Fotos und Grafiken in der Presse und in Schulbüchern haben Einfluss auf die Wahrnehmung von Wirklichkeit. Welche Muster lassen sich in der visuellen Darstellung von Migration erkennen? Wie tragen diese zu Identitätskonstruktionen bei? Diesen und weiteren Fragen widmen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in dem Sammelband "Migration ein Bild geben – Visuelle Aushandlungen von Diversität", der von dem Migrationsforscher Christoph Rass sowie der Kunsthistorikerin Melanie Ulz (beide am Osnabrücker "Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien") herausgegeben wurde.


Fortbildung für Lehrkräfte:                             

Traumasensibler Unterricht                                                                                     Eingestellt: 9.2.2018

Am 05. und 06. Mai 2018 oder am 14. und 15. Juli 2018 bietet IBIS – Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. erneut die Fortbildung "Traumasensibler Unterricht" an.

Viele Menschen, die aus Kriegsgebieten fliehen, haben wiederholt schwere seelische und körperliche Belastungen erlebt. Als Folge der schrecklichen Erlebnisse können Ängste, Panikattacken, Stimmungsschwankungen, Vermeidungs- und Suchtverhalten auftreten. 

In dieser IBIS-Fortbildung werden Lehrer_innen dafür sensibilisiert, Traumata bei Geflüchteten früh zu erkennen, und sie erhalten kompakte Informationen und Gestaltungstipps für den Unterricht mit Menschen, die schwere Belastungen erlebt haben.

Sie ist geeignet für alle Menschen, die gern mehr Hintergrundwissen zum Thema „Traumasensibler Unterricht“ hätten - Lehrkräfte, die Integrationskurse leiten, aber auch andere Unterrichtende.

Die Fortbildung umfasst 20 UE und kostet 200 Euro. Aktive Integrationskurs-Lehrkräfte haben einen besonderen Vorteil: sie erhalten nach der Teilnahme die Kursgebühr in voller Höhe vom BAMF erstattet. 

Dozent: Marek Spitczok von Brisinski  aus Berlin /  Dipl. Soziologe, Traumafachberater, HP Psychotherapie / www.Marek-Spitczok.de

Termine: : Samstag, der 05. und Sonntag, der 06. Mai 2018 oder Samstag, der 14. und Sonntag, der 15. Juli 2018 / jeweils von 9:30 – 18:30 Uhr  / Raum 2.02 / Kaiserstr. 14 / 26122 Oldenburg (Nähe Hbf.)

Die Höchstteilnehmer_innenzahl beträgt 16 Personen. Das Seminar kann nur stattfinden, wenn sich mindestens 10 Personen anmelden. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs angenommen. Anmeldeschluss ist 10  Tage vor Kursbeginn.  (Wir bitten zu berücksichtigen, dass eine Rückzahlung der Teilnahmegebühr in voller Höhe nur bei einer Abmeldung 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn gewährleitstet werden kann. Erfolgt eine Abmeldung später als 4 Wochen erstatten wir Ihnen die Hälfte der Gebühren. Falls Sie eine Person finden, die Ihren Platz einnehmen möchte oder die kostenpflichtige Veranstaltung trotz ihrer Absage voll besetzt sein wird, erstatten wir Ihnen gerne den vollen Betrag.) 

Anmeldungen per E-Mail an:

 

Juliane Samide

veranstaltung@ibis-ev.de

 

Rückfragen zur Qualifizierung:

 

Freyja Pe* von Rüden

deutsch@ibis-ev.de

 

 


Evtl. interessiert es einige Ehrenamtliche, dass wir am 16.02.2018 von 10:00 bis 12:00 Uhr einen Schnuppertag im Handwerk für Geflüchtete anbieten. Falls Sie diese Information über Ihren Verteiler weiterleiten können freue ich mich.

 

Gerne möchten wir Geflüchteten das Handwerk näherbringen. Im Technologiezentrum (TZH) Lüneburg findet am 16.02.2018 von 10:00 bis 12:00 Uhr ein Schnuppertag statt. Geflüchtete können an diesem Tag erfahren, welche Möglichkeiten sich im Bereich Metall und Elektronik bieten.

 

Näheres können Sie der anliegenden Einladung zum Schnuppertag entnehmen. Um mit den Geflüchteten ins Gespräch zu kommen und Raum für eigene Erfahrungen zu lassen, ist die Teilnehmerzahl auf 10 Personen begrenzt. Um Anmeldung wir daher gebeten (Sebastian Best Tel. 04131 712-359 oder E-Mail: best@hwk-bls.de)

 

Wir freuen uns wenn Sie diese Information an Ihre Geflüchteten weitergeben.

 

Mit freundlichen Grüßen

i. A. Sebastian Best

Dipl. Sozialpädagoge (FH)

 

Integrationsprojekt Handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber (IHAFA)*

 

Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade

Technologiezentrum Lüneburg

Dahlenburger Landstr. 62

21337 Lüneburg

 

Telefon: 04131 712-359 

Telefax: 04131 712-478

E-Mail: best@hwk-bls.de

Internet: www.hwk-bls.de

Projektinformationen: www.ihafa.de

Eingestellt:6.2.2018


 

 

START-Newsflash 
Ausschreibung 2018/2019

 

 

Eingestellt:6.2.2018

 

 

 

 

 

     
     
     
     

 

     

 

START-Bewerbungsphase beginnt heute! 

 

     
     

 

 

Heute ist es soweit: Die neue START-Bewerbungsphase beginnt. Auch in diesem Jahr vergeben wir bis zu 200 START-Stipendien an talentierte Jugendliche mit Migrationsgeschichte. Helfen Sie uns dabei, herausragende junge Menschen auf diese große Chance aufmerksam zu machen. Unter www.start-bewerbung.de können sich Schülerinnen und Schüler für eine Teilnahme am START-Stipendienprogramm bewerben.

Was ist uns bei den Bewerberinnen und Bewerbern wichtig? START richtet sich an junge Menschen, die Verantwortung für sich und ihre Mitmenschen übernehmen wollen. Neugierde, Offenheit und kritisches Denken sind Eigenschaften, die unsere Stipendiaten auszeichnen. Gemeinsam wollen wir unsere Gesellschaft mitgestalten – insofern freuen wir uns besonders über Bewerbungen von Jugendlichen, die sich bereits aktiv engagieren.

Eine wichtige Neuerung: Wir haben uns dazu entschlossen, das Programm in diesem Jahr zu öffnen. Bewerben können sich Migrantinnen und Migranten der 1. und 2. Generation – sprich Schülerinnen und Schüler, die entweder selbst nach Deutschland zugewandert sind oder mindestens ein Elternteil von ihnen. Die Bewerbung steht allen Schülern offen, die im kommenden Schuljahr die 9. oder 10. Klasse besuchen.

Was zeichnet das START-Stipendium aus? Das Stipendium umfasst ein jährliches Bildungsgeld von 1.000 EUR und ein breites Bildungsprogramm. Rhetorik-Seminare, Theaterworkshops, gemeinsame Ausflüge und Ferienakademien bieten neue Einblicke und außergewöhnliche Erfahrungen. Unsere Stipendiaten werden vor Ort von erfahrenen Landeskoordinatoren betreut.

Weitere Informationen zum START-Stipendienprogramm erhalten Sie unter www.start-stiftung.de. 

Wir freuen uns über jede einzelne Bewerbung und bedanken uns an dieser Stelle herzlich bei all unseren Partnern und Unterstützern, die die Potenzial- und Engagementförderung von jungen Menschen mit Migrationsgeschichte ermöglichen. 

 

     

 

     
     
     
     

 

Impressum

 

 

     
 

 

 
     

 

 

Herausgeber: START-Stiftung gGmbH       Verantwortlich: Michael Okrob
Friedrichstraße 34       60323 Frankfurt am Main       Telefon 069/300 388 400

info@start-stiftung.de - www.start-stiftung.de

   
 




Themen-Alert vom Mediendienst Integration                                                                       Eingestellt:6.2.2018

Guten Tag,


schön, dass Sie unseren Newsletter lesen! Hier sind die Themen und Termine für die kommenden Tage:

NEU BEIM MEDIENDIENST

Afrodeutsche und Rassismus: Viele Debatten, aber kaum Verbesserungen 

In der Kultur, im Sport und in der Wirtschaft nehmen Afrodeutsche heutzutage wichtige Positionen ein. Im Alltag erleben sie dennoch Vorurteile wegen ihrer Hautfarbe. Wie gehen Afrodeutsche damit um? Und wie erleben sie Debatten über Rassismus? Auf einer Medien-Tour des MEDIENDIENSTES in Hamburg konnten sich Journalisten ein Bild der aktuellen Lage machen und mit Experten ins Gespräch kommen. Zum Artikel


Gastbeitrag zur Asylpolitik in Österreich: "Neue Eiszeit für Flüchtlinge"

Welche Flüchtlingspolitik plant die neue Regierung in Österreich? In einem Gastbeitrag für den MEDIENDIENST schreibt der Wiener Journalist Zarko Radulovic, dass sich unter Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und seinem Vize Heinz-Christian Strache (FPÖ) die österreichische Asyl- und Integrationspolitik stark verändern werde. Radulovic erwartet eine "Wende zum Härteren".

AUS DEM BUNDESTAG

Weitere Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Geschützten beschlossen

Der Bundestag hat am Donnerstag beschlossen, den Familiennachzug zu Flüchtlingen mit subsidiärem Schutz noch bis Ende Juli auszusetzen. Den Gesetzentwurf hatte die CDU/CSU-Fraktion erarbeitet, zusammen mit Stimmen der SPD-Fraktion wurde er nun verabschiedet. In den zurzeit laufenden Koalitionsverhandlungen haben die Parteien vereinbart, dass ab August eine neue Regelung in Kraft treten soll, laut der der Nachzug zu subsidiär Geschützten auf 1.000 Angehörige pro Monat begrenzt wird. Die "Härtefallregelung", die sogenannte humanitäre Aufnahmen ermöglicht, bleibt bestehen. Das Gesetz wird am 2. März im Bundesrat beraten. Zahlen und Fakten zum Thema Familiennachzug finden Sie in unserer Rubrik "Zahl der Flüchtlinge". 


Erkenntnisse zur "Reichsbürger"-Szene 

Seit Ende 2016 überwacht der Verfassungsschutz das Milieu der sogenannten Reichsbürger und Selbstverwalter. Der Gruppierung werden rund 15.000 Personen zugerechnet. Darunter seien etwa 900 Rechtsextremisten, von denen der Verfassungsschutz drei als "Gefährder" einstuft. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor. Im vergangenen Jahr wurden 771 politisch motivierte Straftaten von "Reichsbürgern" oder "Selbstverwaltern" gezählt, darunter zehn, die sich gegen Flüchtlinge richteten. Zudem verfügten überproportional viele "Reichsbürger" über Waffen bzw. einen Waffenschein, heißt es weiter. 

TERMINE
5. BIS 7. FEBRUAR

Tagung in Loccum (Niedersachsen): "Junge Geflüchtete in Ausbildung bringen"

Welche Informationsangebote gibt es für junge Flüchtlinge, die Arbeit oder eine Ausbildung suchen? Wie können ausbildende Betriebe unterstützt werden? Und wo gibt es noch Handlungsbedarf? Darüber diskutieren Experten von Montag bis Mittwoch auf einer Tagung der "Evangelischen Akademie Loccum" und des "Instituts für berufsbezogene Beratung und Weiterbildung Göttingen". Unter anderem mit: Verena Eberhard vom Bonner "Bundesinstitut für Berufsbildung", Dag Danzglock, Mitarbeiter im niedersächsischen Kultusministerium, sowie Gerhard Christe, Soziologe und Leiter des "Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe Hamburg". Die Akkreditierung für Journalisten ist per E-Mail möglich. Informationen zum Thema Arbeitsmarktintegration finden Sie in unserer Rubrik "Arbeit und Bildung". 


7. FEBRUAR

Lesung und Diskussion in Berlin: Familiengeschichten von "Einwandererkindern" 

"Gastarbeiter" haben in der jungen Bundesrepublik wesentlich zum Wirtschaftsaufschwung beigetragen. Nun erzählen ihre Nachfahren von ihren Familiengeschichten, aber auch von Ausgrenzung und Diskriminierung. 2015 haben Autoren und Kulturschaffende dazu das Projekt "Daughters and Sons of Gastarbeiters" gegründet. Inzwischen hat sich daraus eine offene Literaturplattform entwickelt, die am Mittwoch um 18 Uhr in Berlin mit einer "Multimedia-Lesung" im Haus der "Heinrich-Böll-Stiftung" ins Jahr startet.


7. FEBRUAR

Podiumsdiskussion in Berlin: Wie gelingt die Verankerung des Fachs "Jüdische Studien" an Hochschulen? 

An immer mehr Universitäten in Deutschland wird Judaistik als Studienfach angeboten. In anderen Ländern, insbesondere den USA, hat das Fach eine längere Tradition. Was können die Hochschulen voneinander lernen? Welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit gibt es? Und wie können die Jüdischen Studien mit weiteren theologischen und geisteswissenschaftlichen Fächern vernetzt werden? Diese Fragen sind Thema einer Diskussionsrunde am "Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg" am Mittwoch um 18 Uhr. Unter anderem mit: Dan Diner, Professor für Moderne Geschichte an der "Hebräischen Universität Jerusalem", und Charlotte Fonrobert, Professorin am "Religious Studies Department" der "Stanford University". Informationen zum Thema Judentum finden Sie in unserer gleichnamigen Rubrik. 


9. FEBRUAR

Berlin: Film und Diskussion zur Migrationspolitik der EU in Tunesien

Zur Begrenzung der Migration aus afrikanischen Staaten hat die Europäische Union (EU) Abkommen mit mehreren nordafrikanischen Regierungen geschlossen. Welche Folgen hat das für die Menschen in diesen Ländern? Im Dokumentarfilm "Kannouta" berichten junge Tunesier über die Situation im Land und darüber, warum sie die Reise nach Europa angetreten haben. Der Film wird am Freitag um 19.30 Uhr auf einer Veranstaltung der "Heinrich-Böll-Stiftung" gezeigt. Anschließend diskutieren die Regisseure des Films, Zied Ben Taleb und Margarete Twenhoeven, sowie Syrine Boukadida, Mitarbeiterin der Hilfsorganisation "Watch The Med Alarmphone", über die Folgen der EU-Migrationspolitik in Nordafrika. Zahlen und Fakten zum Thema finden Sie in unserer Rubrik "EU-Asylpolitik". 


9. UND 10. FEBRUAR

Konferenz in Dortmund: Welche Konzepte zum "Diversity-Management" haben sich bewährt? 

Ziel von "Diversity-Management" ist es, eine vielfältige Belegschaft in Unternehmen, Behörden und Organisationen zu fördern. Wie steht es um "Diversity-Management" in Deutschland? Wie gerecht ist das Konzept überhaupt? Und welchen Beitrag leistet es zu sozialem Zusammenhalt? Darüber diskutieren Fachleute am nächsten Freitag und Samstag auf einer Konferenz, die der "Arbeitsbereich Managing Gender & Diversity" der Technischen Universität Dortmund gemeinsam mit der "Internationalen Gesellschaft für Diversity Management" veranstaltet. Unter anderem mit: Michael Tunç, Professor für Migration und Soziale Arbeit an der Hochschule Darmstadt, Wolfgang Merkel, Direktor der "Abteilung Demokratie und Demokratisierung" am "Wissenschaftszentrum Berlin", sowie Mustafa Özbilgin, Professor für "Human Resource Management" an der Londoner "Brunel Business School". Zahlen und Fakten zum Thema "Diversity-Management" haben wir in der Rubrik "Interkulturelle Öffnung" zusammengefasst. 


10. FEBRUAR

Konferenz in Hannover: Was prägt die "Neue Rechte" in Deutschland?

Rechtsextremisten und -populisten organisieren sich in Netzwerken, Bewegungen und Parteien. Der richtige Umgang mit der erstarkenden "Neuen Rechten" und mögliche Gegenstrategien werden derzeit viel diskutiert. Doch wie "neu" ist die "Neue Rechte" wirklich? Welche Kontinuitäten gibt es zum historischen Rechtsextremismus? Und welche Akteure und Ideologien prägen die Szene? Diesen Fragen widmet sich am nächsten Samstag ab 10.30 Uhr eine Konferenz der "Rosa-Luxemburg-Stiftung" in Hannover. Teilnehmen werden unter anderem Stefan Dietl, Autor des Buches "Die AfD und die soziale Frage", Gerd Wiegel, Referent für Rechtsextremismus und Antifaschismus der Links-Fraktion im Bundestag, sowie Alice Blum, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Gießen mit den Schwerpunkten Rechtsextremismus, Gender und Familienpolitik. Zahlen und Fakten zum Thema Rechtsextremismus finden Sie in unserer gleichnamigen Rubrik. 

NEUERSCHEINUNG

Sammelband: "Zum Umgang mit Migration – zwischen Empörungsmodus und Lösungsorientierung"

Die Debatte um Flucht, Migration und Integration wird mit Vehemenz geführt. Dabei kommen mitunter diffuse Ängste und rassistische Vorurteile zum Vorschein. Gleichzeitig engagieren sich viele Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe. Im Sammelband "Zum Umgang mit Migration" analysieren Wissenschaftler die Debatte über Migration und die Initiativen der "Willkommenskultur". Herausgegeben wurde das Buch unter anderem von Ursula Gross-Dinter, Professorin für Dolmetschen und Übersetzen, sowie Florian Feuser, Professor für interkulturelle Kommunikation.

 


Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe MitstreiterInnen,
                                                                                                                                                                                                    Eingestellt:6.2.2018
das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen (NTFN e.V.) lädt zu einem Workshop in Lüneburg mit dem Thema

"Psychotherapie oder Beratung zu dritt"

Die praxisorientierte Fortbildung richtet sich an PsychotherapeutInnen, PsychologInnen, SozialpädagogInnen, Beratende und Dolmetschende, die in ihrer Arbeit aufeinander angewiesen sind.
Die Veranstaltung findet am Freitag, den 9.3.2018 von 10:00-16:00 Uhr statt. Weitere Details entnehmen Sie bitte der beigefügten Einladung.
Mit besten Grüßen,
i.A. Armin Wühle / NTFN e.V.
_______________________________________________

 

Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V.

Marienstraße 28

30171 Hannover

Psychotherapie oder Beratung zu dritt

Therapeutische Behandlung und sozialpädagogische Beratung

mit Unterstützung von Sprach- und Kommunikationsmittlern

-

Ein Workshop für PsychotherapeutInnen, PsychologInnen,

Beratende und Dolmetschende

Wann: Freitag, 9.3.2018 10:00-16:00 Uhr

Wo: Leuphana Universität Lüneburg

Raum C14.102 a und C14.102 b, Gebäude 14

Scharnhorststraße 1 in 21335 Lüneburg

Kosten: 70,00€ (inkl. Mensagutschein im Wert von 8,50€)

Anmeldung: bis zum 2.3.2018

 

mit Angabe des Namens, Arbeitgebers, Orts bei: m.kretzschmar@ntfn.de

Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr bis zum 5.3.2018 an:

NTFN e.V. - Sparkasse Hildesheim IBAN: DE60 2595 0130 0034 4899 98

Fortbildungspunkte sind bei der Psychotherapeutenkammer

Niedersachsen beantragt.

Veranstalter:

Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V./NTFN

www.ntfn.de

Hintergrund und Programm

Wenn Flüchtlinge nach Deutschland kommen, haben sie meist eine lange Fluchtgeschichte,

Ereignisse in ihrem Heimatland und auf der Flucht können traumatisierend gewesen sein. Ihr

Aufenthalt in Deutschland ist meist unsicher, die Bearbeitung von Asylanträgen benötigt Zeit. Eine

Zeit, in der viele Menschen nicht wissen, wie ihr Leben weitergeht. Es ist also nicht ungewöhnlich,

dass Flüchtlinge in Deutschland mit Ängsten und Trauer, Schlafstörungen und anderen psychischen

Beschwerden leben. Neu in einem fremden Land kann es jedoch schwerfallen, ein anderes

Gesundheitssystem und Abläufe zu verstehen oder überhaupt zu kommunizieren, welche

Beschwerden man hat. Unsere Fortbildung soll sowohl Dolmetschende als auch Behandler

gemeinsam auf die „etwas andere“ Therapie- und Beratungssituation vorbereiten. Ziel ist es,

Sprach- und Kommunikationsmittlern das Vokabular und das Setting der Therapie vertrauter zu

machen. Behandler sollen mehr Einblick in verschiedene Herkunftsländer und Sprachgegebenheiten

bekommen. Gemeinsam sollen Behandler und Sprach- und Kommunikationsmittler die Möglichkeit

haben, die Therapie- und Beratungssituation zu dritt auszuprobieren und zu üben.

Wir freuen uns auf einen informativen und lebhaften Austausch mit Ihnen!

Frauke Baller

Psych. Psychotherapeutin, NTFN

Brankica Ott, M.A.

Staatlich geprüfte und allgemein beeidigte Dolmetscherin und Übersetzerin für Serbisch und

Bosnisch

Programm

10:00 Uhr: Begrü.ung und Vorstellung der Vermittlungsarbeit des NTFN e.V.

(u.a.Beantragung der Dolmetscherkosten)

10:30 Uhr: Vorstellungsrunde mal anders (praktische Übung)

11:30 Uhr: Gruppenarbeit Behandler:

„Sprache in Therapie - Erarbeitung einer Vokabelliste“

11:30 Uhr: Gruppenarbeit Sprach- und Kommunikationsmittler

-„unterschiedlicher Umgang mit psychischen Erkrankungen in anderen Ländern - Erarbeitung einer

Checkliste für Behandler“

12:30 Uhr: Vorstellung der Ergebnisse der Gruppenarbeiten und Austausch

13:15 Uhr: Mittagspause in der Mensa

14:00 Uhr: Entwicklung von Regeln und Rahmenbedingungen

15:00 Uhr: Erfahrungen sammeln:„Psychotherapie zu dritt“ in Kleingruppen

16:00 Uhr: Ende der Veranstaltung