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Infos

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November

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20. NOVEMBER

Pressekonferenz in Berlin: Migrantenorganisationen fordern Mitsprache

Wie beurteilen Migrantenorganisationen die aktuelle politische Lage? Welche Forderungen stellen sie an die Politik? Vertreter von Verbänden sprechen darüber am Montag um 10.30 Uhr in der Bundespressekonferenz. Auf dem Podium sitzen Yasemin Önel Jesse, Mitglied im Bundesvorstand der "Türkischen Gemeinde in Deutschland", Ferda Ataman, Sprecherin der "Neuen deutschen Organisationen", Lajos Fischer, Vorsitzender des "Bundeszuwanderungs- und Integrationsrats", sowie Hetav Tek, Vorsitzende des Verbands "djo – Deutsche Jugend in Europa". Anmeldungen sind per E-Mail möglich.

 

20. NOVEMBER

Diskussion in Berlin: Welche Bedeutung haben Religionen für die Gesellschaft?

Gemeinden und Gläubige engagieren sich oft für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, zum Beispiel bei der Versorgung von Geflüchteten. Andererseits stellen Spannungen zwischen Konfessionen und fundamentalistische Tendenzen eine Gefahr für das friedliche Zusammenleben dar. Welche Aufgaben haben Religionsgemeinschaften in Deutschland und wie lässt sich trennenden Kräften entgegenwirken? Darüber diskutieren Experten auf einer Veranstaltung der "Friedrich-Ebert-Stiftung" am Montag ab 15 Uhr. Unter anderem mit: Mouhanad Khorchide, Leiter des "Zentrums für Islamische Theologie" an der Universität Münster, Elisabeth Gräb-Schmidt, Professorin für Systematische Theologie an der Universität Tübingen, Arik Platzek vom "Humanistischen Verband Deutschlands" sowie Dennis Kirschbaum, Vorsitzender des Vereins "JUMA – jung, muslimisch, aktiv".

 

21. NOVEMBER

Pressegespräch in Berlin: Vorstellung einer Studie über Wählergruppen der AfD

Welche Gründe gibt es für den Wahlerfolg der "Alternative für Deutschland" (AfD) bei der Bundestagswahl? Wieso hat die Partei in manchen Regionen besonders gute Ergebnisse erzielt? Welche Rolle spielt der sozioökonomische Status bei der Wahlentscheidung? Diese Fragen hat das Jenaer "Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft" (IDZ) im Auftrag der "Amadeu Antonio Stiftung" (AAS) in einer Studie untersucht. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen zum Umgang mit der AfD werden am Dienstag um 11.30 Uhr bei einem Pressegespräch in den Räumen der AAS (Novalisstraße 12, 10115 Berlin) vorgestellt. Teilnehmen werden der Soziologe und Autor der Studie, Christoph Richter, der Rechtsextremismusforscher und Leiter des IDZ, Matthias Quent, der Geschäftsführer der AAS, Timo Reinfrank, sowie der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD). Anmeldungen und weitere Informationen auf Nachfrage per E-Mail.

 

21. NOVEMBER

Diskussion in Berlin: Wie steht es um die politische Teilhabe von Sinti und Roma in Deutschland?

Wie ist die Situation von Sinti und Roma in den Bundesländern? Was fordern Vertreter der Minderheit für den angestrebten Staatsvertrag in Berlin? Und wie können auch eingewanderte Roma einbezogen werden? Diese Fragen sind Thema einer Veranstaltung der "Berliner Landeszentrale für politische Bildung" und des "Landesrats der Roma und Sinti – RomnoKher Berlin Brandenburg" am Dienstag um 18.30 Uhr. Zahlen und Fakten zum Thema Sinti und Roma finden Sie in unserer gleichnamigen Rubrik.

 

22. NOVEMBER

Berlin: Pressekonferenz und Diskussion über Antiziganismus in Deutschland

Was wird in Deutschland gegen Antiziganismus getan? Welche Strategien haben sich bewährt? Wo gibt es noch Verbesserungsbedarf? Dazu veranstaltet das "Bündnis für Solidarität mit den Sinti und Roma Europas" eine Konferenz am Mittwoch ab 11.30 Uhr. Zu Beginn findet eine Pressekonferenz statt, bei der unter anderem Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Romani Rose, Vorsitzender des "Zentralrats deutscher Sinti und Roma", sowie Jana Mechelhoff-Herezi von der "Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas" über ihre Erwartungen an die neue Bundesregierung sprechen werden. An der Podiumsdiskussion um 18 Uhr nehmen teil: Sawsan Chebli (SPD), Berliner Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales, Serap Güler (CDU), Staatssekretärin für Integration im nordrhein-westfälischen Familienministerium, Hamze Bytyci vom Verein "RomaTrial" sowie Daniel Strauß von der "Bundesarbeitsgemeinschaft Romnokher". Anmeldungen und weitere Informationen auf Nachfrage per E-Mail.

 

23. NOVEMBER

Pressekonferenz in Berlin: Vorstellung einer Studie über die Integration von Asylsuchenden

Wie ergeht es Flüchtlingen, deren Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist? Was erwarten sie vom Leben in Deutschland? Wie kann ihre gesellschaftliche Teilhabe gelingen? Zu diesen Fragen haben der "Forschungsbereich beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration" (SVR) und die "Robert Bosch Stiftung" eine Studie durchgeführt. Sie wird am Donnerstag um 11 Uhr auf einer Pressekonferenz in den Räumen der "Robert Bosch Stiftung" (Französische Straße 32, 10117 Berlin) vorgestellt. Sprechen werden Jan Schneider, Politikwissenschaftler und Leiter des SVR-Forschungsbereichs, sowie David Schiefer, Psychologe und Autor der Studie. Anmeldungen sind per E-Mail möglich.

 

23. NOVEMBER

Fachtag in Hannover: Wie unterstützt die Kinder- und Jugendhilfe junge Geflüchtete?

In den letzten Jahren kamen zahleiche minderjährige Flüchtlinge ohne ihre Familien nach Deutschland. Nachdem sie zuerst untergebracht und versorgt werden mussten, geht es inzwischen darum, ihnen Ausbildungs- oder Arbeitsstellen zu vermitteln. Immer mehr Kinder aus Flüchtlingsfamilien nehmen dabei Angebote der Kinder- und Jugendhilfe in Anspruch. Der "Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen" lädt Fachkräfte im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe sowie Interessierte ein, am Donnerstag ab 9.30 Uhr auf einem Fachtag die aktuellen Entwicklungen zu diskutieren und praktische Erfahrungen auszutauschen. Journalisten können sich noch bis zum 20. November per E-Mail anmelden. Zahlen und Fakten zum Thema unbegleitete minderjährige Flüchtlinge finden Sie in unserer gleichnamigen Rubrik.

 

23. NOVEMBER

Berlin: Podiumsdiskussion über die Darstellung von Religionen in den Medien

Welche Rolle spielt Religion in den Medien? Werden bei der Darstellung Stereotype bedient? Und wie steht es um die religiöse Vielfalt in den Redaktionen? Darüber diskutieren die Publizistin und Autorin Mely Kiyak, der Journalist Mohamed Amjahid sowie der Religionswissenschaftler und Vorstandsvorsitzende des "Religionswissenschaftlichen Medien- und Informationsdienstes", Christoph Wagenseil, am Donnerstag um 19.30 Uhr auf einer Veranstaltung des "Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks".

 

23. NOVEMBER

Vor 25 Jahren: Rassistisch motivierter Brandanschlag von Mölln

In der Nacht auf den 23. November 1992 verübten zwei Neonazis einen Brandanschlag auf zwei von türkeistämmigen Familien bewohnte Häuser in der schleswig-holsteinischen Kleinstadt Mölln. Dabei kamen drei Menschen ums Leben, neun weitere wurden verletzt. Vorangegangen waren rassistische Gewalttaten in ganz Deutschland, darunter die Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen im August desselben Jahres. Anlässlich der Jahrestage hat der MEDIENDIENST im August einen Artikel zur Frage veröffentlicht, welche Gefahr heute von Rechtsextremisten ausgeht.

 

24. NOVEMBER

Hannover: Konferenz von Migranten-Selbstorganisationen zum Thema "Integration und Teilhabe"

Auf der diesjährigen Konferenz des "MigrantInnenSelbstOrganisationen Netzwerks Hannover" (MiSO) sprechen Experten und ehrenamtlich Aktive am Freitag ab 15 Uhr über die Versorgung und Integration von Geflüchteten in Kommunen, die besonderen Bedürfnisse älterer Migranten und weitere Themen. Teilnehmen werden unter anderem Konstanze Beckedorf, Sozialdezernentin von Hannover, Resa Deilami, Leiter der "Koordinierungsstelle Integration Region Hannover", der Politikwissenschaftler Axel Schulte sowie Ümit Koşan, Vorstandsvorsitzender des "Bundesverbands Netzwerke von Migrantenorganisationen" (NeMO).

 

24. UND 25. NOVEMBER

Konferenz in Leipzig: Vielfalt und Zusammenhalt in Städten

Welchen Beitrag leisten ehrenamtliche Initiativen zu einem solidarischen Zusammenleben in Städten und Stadtvierteln? Welche Rolle spielen dabei Vereine von Menschen mit Migrationsgeschichte? Diese Fragen sind Thema einer Konferenz des "Bündnisses für Demokratie und Toleranz" und der "Bertelsmann Stiftung" am Freitag und Samstag in Leipzig.

 

28. NOVEMBER

Pressegespräch in Mannheim: Wie umgehen mit "Reichsbürgern"?

Sie lehnen das Grundgesetz ab, zahlen keine Steuern und viele von ihnen wettern gegen Migranten: Die Szene der sogenannten Reichsbürger und Selbstverwalter macht auch in Baden-Württemberg immer häufiger durch Straftaten und Gewalt auf sich aufmerksam. Wie soll man mit ihnen umgehen? Was fällt unter die Meinungsfreiheit und was ist eine Gefahr für die Gesellschaft? Und wie docken Verschwörungstheorien an? Der MEDIENDIENST lädt Journalisten am 28. November um 10 Uhr zu einem Pressegespräch ein, um diese Fragen mit Experten zu diskutieren. Auf dem Podium sitzen: Beate Bube, Präsidentin des Landesamtes für Verfassungsschutz Baden-Württemberg, der Politikwissenschaftler Jan Rathje von der "Amadeu Antonio Stiftung" sowie Annette Dorothea Weber, Theaterregisseurin und künstlerische Leiterin des "COMMUNITYartCENTERmannheim".

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Fortbildung

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